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Wonderful life.

11.07.2021

Samstagabend. Der Corona- und der Unwetter-Blues haben mich auf die Couch gezwungen, ich schaue einen Charlotte Link-Krimi. Und dann unvermittelt dieser Song. In einer Version, die ich noch nie gehört habe. Wonderful life von Hundred. Schau hin, sagt er. Träume hängen in der Luft. Überall Wunder. Kein Grund zu rennen und zu flüchten: es ist ein wunderbares Leben.

Seltsam, wie so ein kleiner Anstoß die Sicht verändern kann. ich schaue hinaus in den Garten. Die Natur explodiert geradezu. Das hat mir Angst gemacht – ebenso wie die vielen Ameisen-nester im Rasen. Jetzt schaue ich die Schönheit der Schöpfung an und freue mich. Ich erinnere mich an Menschen, denen ich heute begegnet bin. Ja, auch die Menschen sind schön und nicht nur traurig und krank. Ich merke: Ich möchte die Lebensfreude wieder entdecken. Und das hängt von meinem Blick auf die Dinge ab. Das Schöne sehen – und nicht nur das Schwere und Bedrückende. Trotz allem: es ist ein wunderbares Leben. Und ich darf immer noch mitten drin sein.