
Hoffen auf so etwas wie Normalität.
14.04.2021
Ich habe gerade die x-te Zoom Konferenz hinter mir. Es ging um ein Filmprojekt, das wir pla-nen. Wir haben bewusst im kleinen Kreis getagt. Die handelnden Personen kommen aus Frankfurt, Potsdam, Hamburg und Stuttgart. Wenn ich an die Telefonkonferenzen früherer Jahre denke bin ich schon dankbar, dass wir uns heute wenigstens sehen können. Und dabei feststellen, dass die Kameras der Notebooks doch von höchst unterschiedlicher Qualität sind. Ganz zum Schluss die alles entscheidende Frage: wie geht es weiter? Wir müssen uns jetzt doch einmal zusammensetzen. Manche Fragen kann man einfach im persönlichen Gespräch besser klären. Wollen wir warten, bis wir alle geimpft sind? Schwierig, weil das keiner voraus-sagen kann. Wollen wir es wagen, einen Termin im Juni zu fixieren? Wir haben uns schließlich auf einen Termin im späten Juni in Berlin einigen können. Und jetzt geht die Ungewissheit wieder los: Wir können nicht mit Bestimmtheit sagen, wie die Lage im Juni ist.
Am kommenden Samstag treffen wir uns als Stiftungsrat in Präsenz. Getestet und in entspre-chend großen Räumlichkeiten, wo wir die Sitzung Corona-konform abhalten können. Wir müs-sen allerdings so planen, dass wir eine im Raum stehende Ausgangssperre mit bedenken.
Im Juli haben wir eine Woche Campingurlaub gebucht. Keine Ahnung, ob das klappt.
Im Moment muss jede Planung auf Verdacht gemacht werden. Immer mit einem Plan B im Hintergrund. Ich merke, wie das immer mehr an den Nerven zerrt. „Lange halte ich das nicht mehr durch“ sagen viele. Ich verstehe sie. Aber haben wir eine Alternative? Das Einzige, was bleibt ist die Hoffnung, dass eine Durchimpfung wie in England auch uns im Sommer/Herbst ein Stück Normalität zurückbringt.
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