
Ein schwarzer Tag.
03.06.2026
Am 3. Juni ist viel passiert. Leider viel Negatives. Das schwerste Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland geschah am 3. Juni 1998: Die Zugkatastrophe bei Eschede. Während der Fahrt des ICE 884 «Wilhelm Conrad Röntgen» bricht kurz vor 11.00 Uhr bei Eschede in Niedersachsen ein Radreifen wegen Materialübermüdung. Der Zug, der sich auf dem Weg von Hannover nach Hamburg befindet und mit einer Geschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde fährt, entgleist und prallt gegen die Pfeiler einer 200 Tonnen schweren Brücke, die einstürzt. 101 Menschen sterben, 88 werden schwer verletzt.
Am 3. Juni 1924 stirbt Franz Kafka im Sanatorium Kierling bei Klosterneuburg im Alter von 40 Jahren. Als offizielle Todesursache wird Herzversagen festgestellt. Begraben wird er auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Prag. Franz Kafka war ein deutschsprachiger jüdischer Schriftsteller aus Prag, dessen visionäre Romane und Erzählungen zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur gehören. Kafka war – wie so viele expressive Menschen – körperlich und seelisch nicht gesund.
Am 3. Juni 1963 starb der Lächelnde Papst Johannes der 23. Er saß vom 28. Oktober 1958 bis zu seinem Tod vier Jahre und sieben Monate auf dem Papststuhl. Er galt als bescheiden und verbündete sich immer wieder mit einfachen Leuten. Im Volksmund wird er Il Papa buono genannt: der gute Papst.
3. Juni 1989: Tod von Ajatollah Chomeini, politischer und religiöser Führer der Islamischen Re-volution von 1979, danach bis zu seinem Tod iranisches Staatsoberhaupt.
Und schließlich 3.6. 2016: Tod von Muhammad Ali
Ali war dreifacher Schwergewichtsboxweltmeister. Das Internationale Olympische Komitee wählte Ali 1999 zum «Sportler des Jahrhunderts». Der 1.91 Meter grosse Muhammad Ali, als Cassius Clay geboren, litt ab 1984 an Parkinson.