00:00
01:26
  • Mahler Meint
  • Kommentar

Kriegsopfer in Deutschland.

22.04.2026

Wir haben aus der Corona Pandemie Logistik gelernt. Wie sonst wäre es möglich gewesen, dass inzwischen 1.800 Kriegsversehrte aus der Ukraine in deutschen Krankenhäusern versorgt worden sind – Tendenz steigend? Die Aktion „Kleeblatt“ wurde während der Pandemie ent-wickelt und verteilt schwerkranke Kriegsopfer mittels einer ausgeklügelten Logistik in Europa und eben auch in Deutschland.

Neu ist die Idee nicht: Schon in früheren Jahrzehnten wurden Kriegsopfer in Deutschland be-handelt. Zum Beispiel aus Asien. Die Aktion Friedensdorf holt zum Beispiel verletzte Kinder nach Deutschland. Hier werden sie in Krankenhäusern versorgt und später auch in Reha-Einrichtungen nachbehandelt. Sie kommen meist allein, aus Kostengründen. Hier sind sie hilflos, beherrschen die Sprache nicht, sind einsam und traurig.

Meine Frau ist Krankenschwester. Eine Kollegin hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich ehrenamtlich um die Kinder zu kümmern. Sie begleitet sie engmaschig während des Aufenthaltes im Krankenhaus. Und auch danach – bis zu ihrer Heimreise. Sie begleitet die Kleinen im Alltag, geht mit ihnen Eisessen, unternimmt etwas mit Ihnen.

Wieder ein Beispiel, was durch Ehrenamt möglich ist. Und aktuell auch durch den „wesentli-chen Baustein der humanitären Unterstützung Deutschlands“ für die Opfer von Kriegen und Katastrophen in aller Welt.