Zahl der Masernerkrankungen gestiegen

Knapp 40 Jahre nach Einführung des Impfstoffes treten die Masern in Deutschland nur noch selten auf. Nach neuesten Entwicklungen ist die Zahl der Masererkrankungen jedoch stark gestiegen. In Berlin wurden bereits 43 Fälle registriert, im Vorjahr waren es nur fünf.

 

Masern wird häufig als eine Kinderkrankheit abgetan, die lediglich rote Pusteln auf der Haut hervorruft. Allerdings können sich aus der Masernerkrankung weitere Komplikationen entwickeln, die zu Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen oder Gehirnentzündungen führen können. Außerdem treten die Hautirritationen erst ungefähr fünf Tage nach der eigentlichen Erkrankung auf, davor treten eine Schwächung des Immunsystems, Fieber oder eine Rachenentzündung auf. Deswegen werden in diesem Anfangsstadium Masern häufig nicht als solche erkannt. Die Ansteckungsgefahr ist dabei sehr hoch, die Krankheit wird durch kleine Tröpfchen beim Sprechen oder Niesen übertragen.

 

Nach Marlen Sakau von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales ist kein bestimmter Grund für hohe Zahl der Erkrankungen feststellbar. Die Früchtemesse „Fruit Logistica“ wird als einer davon benannt, jedoch kann nur ein kleiner Teil der Erkrankungen auf die Messe zurückgeführt werden, der Rest bleibt ungeklärt.

 

Wenn Sie als Kind bereits an Masern erkrankt sind, müssen Sie sich keine Sorgen machen, da eine erneute Ansteckung dann nicht mehr möglich ist. Auch mit einer Impfung sind sie ein Leben lang geschützt. Falls Sie jedoch ungeschützt sind, raten wir Ihnen dringend Ihren Hausarzt aufzusuchen um die Masernimpfung anzusprechen. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

 

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