Wozu sorge ich mich?

Unzähligen Menschen haben diese Worte Trost gegeben. Ich habe als Pastor viele Kranke, Sterbende und Trauernde begleitet. Und immer wieder haben die Worte des 23. Psalms aus dem Liederbuch der Bibel einen wichtigen Beitrag geleistet. Vielleicht auch gerade jetzt in den besonderen Belastungen, denen wir ausgesetzt sind. Jörg Zink hat einmal aufgeschrie-ben, wie der 23. Psalm heute lauten könnte:

Wozu sorge ich mich?

Bei Gott bin ich geborgen – wozu sorge ich mich?

Er gibt mit sicheren Schritt, er zeigt mir meinen Weg

Und der Weg wird mich zum Leben führen, so gewiss es Gott ist, der mich führt.

Und wenn die Lichter verlöschen, wenn es dunkel wird,

wenn ich einsam bin oder krank, wenn ich den Tod fürchte,

wenn ich schuldig bin vor dir, Gott, und deine Hand nicht finde,

fürchte ich doch nicht, dich zu verlieren, denn du bist bei mir.

Dein großes Zeichen, dein Kreuz, tröstet mich

das Zeichen, dass du bei mir bist in der Nacht und ich trotz aller Not dein bin.

Du bereitest mir den Tisch. Du sagst: Nimm hin und iss!

Du reichst mir den Becher und sagst: Nimm hin und trink!

Ich bin ein Gast in Deinem Haus.

Mehr noch: dein Freund und dein Kind.

Die Tür ist offen, solange ich lebe und sterbend finde ich dein Haus bereit.

Glück gibst du und Frieden. Was soll ich dir geben?

Nicht anders kann ich dir danken, als dass ich nehme, was Du gibst.

Wozu sorge ich mich?
Wozu sorge ich mich? bewerten:
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
4,07 von 5 Punkten, basierend auf 14 abgegebenen Stimmen.
Loading...