Woodys Eyes

Heute ist Welt-Aids-Tag, in Paris tagt die Klimakonferenz, die Allianz gegen den IS nimmt Gestalt an.

Aber heute ist mein Mahler meint nicht diesen Themen gewidmet sondern einem, der uns wie kaum ein anderer den Spiegel vorhält und seit 50 Jahren ein Meisterwerk nach dem anderen abliefert: Allan Steward Königsberg – ausgerechnet Königsberg, die Stadt, aus der der Philosoph Immanuel Kant stammt, dessen Hauptthemen Ethik und Erkenntnis waren – ich schweife ab –   —und genau das ist es, was den kleinen kurz – und doch so weitsichtigen jüdischen Jungen aus Brooklyn ausmacht, die Filme von Woody Allen scheinen sich auf Stichworte hin selbst weiterzuentwickeln, eine Art Theater-Sport auf der Leinwand.

 

Seit 50 Jahren schaut uns Woody Allen mit Uhu-Blick durch seine schwarze Nerd-Brille an, die er schon trug als noch keiner wusste, was ein Computer ist.
Heute wird Woody Allen 80. 24mal war er für den Oscar nominiert – viermal hat er ihn gewonnen. Und genau null Mal ging er hin zur Verleihung. Auch das ein typischer Allen.

 

Wie auch immer: ich verdanke ihm einige meiner schönsten, tiefgründigsten, selbstkrtischsten und gleichzeitig lustigsten Stunden im dunklen Kino. Woody Allen – der Geburtshelfer für tiefe Einblicke in die innersten Sphären der menschlichen Psyche.

Danke und Happy Birthday, Woody.

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