Wirtschaftswachstum dank Hochrüstung.

Viele Wirtschaftszweige leiden unter der Pandemie. Einer nicht. 2020 stiegen die weltweiten Militärausgaben um 2,6% im Vergleich zum Vorjahr. Laut dem schwedischen Friedensfor-schungsinstitut SIPRI wurden im ersten Corona Jahr weltweit eine Billion 647 Milliarden Euro für Rüstung ausgegeben. Deutschland steigerte seine Militärausgaben um 5,2% auf 52,8 Mil-liarden. Und blieb Mit 1,56% immer noch unter der NATO-Vorgabe von 2% am Bruttoinlands-produkt.

Soweit die nackten Zahlen. Die nicht über den Wahnsinn hinwegtäuschen können, dass sich die Rüstungsspirale weltweit weiterdreht. Was in einer Zeit, in der die Welt zusammenstehen sollte, um mit den globalen Katastrophen fertig zu werden, schlicht fassungslos macht. Die USA sind ganz vorne beim Wettrüsten und ziehen ihre NATO-Partner am Nasenring durch die globale Manege. Allein die Ausgaben der Vereinigten Staaten betrugen 2020 39% am welt-weiten Rüstungswahnsinn. Sicherlich auch noch ein Erbe der Trump-Administration. „Die jüngsten Erhöhungen der US-Militärausgaben lassen sich in erster Linie auf hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie mehrere langfristige Projekte wie die Modernisierung des US-Atomwaffenarsenals und die Beschaffung von Waffen in großem Umfang zurückführen“, so SIPRI.

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Jetzt hoffen wir auf Joe Biden, der zumindest ein Zeichen setzen könnte. Weniger Rüstungsausgaben und dafür mehr Geld für den Stopp der Klimakatastrophe und die weltweite Pandemiebekämpfung. In der Hoffnung, dass andere Staaten nachziehen.

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