Wie vermeide ich Impulskäufe beim Shoppen?

shoopen-saleDie Einkaufsstraßen in Berlin sind immer gefüllt. Vor allem am Wochenende tummeln sich dort Touristen und Einheimische, um das ein oder andere Schnäppchen zu schlagen. Der Winterschlussverkauf ist zwar offiziell abgeschafft, trotzdem werden im Januar viele Teile in den Läden extrem reduziert, um wieder Platz für Neues zu schaffen. Die roten Rabattschilder ziehen die Leute magisch an und lassen sie Dinge kaufen, die sie eigentlich nicht brauchen. Was kann man dagegen tun?

 

Sonderangebot: es ist günstig, ich brauche es!

 

Eigentlich möchte man gar nichts kaufen, sondern nur ein wenig stöbern und gucken. Dann leuchtet einem ein rotes Schild mit Prozentzeichen entgegen und das Gehirn setzt aus. Der Gedanke, dass wir mehr als genug Kleidung besitzen und eigentlich sparen wollten, ist wie weggeblasen. Der Neuroökonom Bernd Weber bestätigt,dass Rabattschilder das Belohnungszentrum im Hirn aktivieren und gleichzeitig wird der Bereich, der für das eigene Kontrollverhalten zuständig ist, gedämpft. Schon ist man im Besitz eines neuen Oberteils, das man eigentlich gar nicht braucht und auch gar nicht so richtig passt. Damit solche Fehlkäufe beim Schnäppchenshopping nicht passieren, sollte man sich vor dem Kauf folgende Fragen stellen:

 

 

  • Würde ich das Teil auch für den vollen Preis kaufen, oder kaufe ich es nur, weil es günstig ist?
  • Passt das Kleidungsstück zum Stil meiner restlichen Garderobe?
  • Kann ich es zu mindestens drei Teilen aus meinem Schrank kombinieren?

 

 

Wer alle Fragen ehrlich mit Ja beantwortet hat, kann beim Schnäppchen zugreifen.

 

Bauchentscheidungen animieren zum Kauf

 

Neben den auffälligen SALE-Schildern, haben Händler auch noch andere Tricks auf Lager. Vor allem die Gestaltung der Innen- und Außenbereiche eines Ladens spielt beim Shoppen eine große Rolle. Die Schaufenster werden oft in warmen Farmen dekoriert, damit die potentiellen Kunden den Laden betreten. Die warmen Farben wirken einladend und geben dem Käufer ein wohliges Gefühl. Im Shop selbst hingegen setzen die Betreiber auf kühle Farben wie weiß, grau, blau und drehen manchmal sogar die Klimaanlage höher. Denn laut Experimenten der University of South Florida werden Entscheidungen in einem kalten Umfeld aus dem Bauch heraus getroffen, während man in einer warmen Atmosphäre gründlicher über einen Kauf nachdenkt. Solchen Tricks kann man vielleicht beim Shoppen im World Wide Web umgehen. Wer es sich zu Hause auf dem Sofa bequem macht und in Online-Shops, wie fashionchick.de, nach Schnäppchen Ausschau hält, trifft eventuell keine übereilte Entscheidung. Immerhin fühlt man sich zu Hause heimelig und warm ist es im eigenen Wohnzimmer auch. Wenn nötig, kann man als Käufer im Internet auch in aller Ruhe Preise vergleichen.

 

Gezielt auf Schnäppchenjagd gehen

 

Wenn all das nicht hilft, sollte man beginnen auch zum Shoppen eine Einkaufsliste zu schreiben. Im Laufe der Zeit werden all die Dinge notiert, die man gerne hätte, um dann beim nächsten Stadtbummel gezielt auf Schnäppchenjagd zu gehen. Und wer weiß? Bis die Läden wieder mit Sonderangeboten locken, hat sich der ein oder andere Wunsch vielleicht sogar schon erledigt und ein weiterer Fehlkauf wurde umgangen.

 

Bildrechte: Flickr 42-17017132 meridican CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 

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