Werte die uns verbinden 5.: Du sollst Deinen Nächsten lieben

Mahler meint am 23.01.2015

[display_podcast] „All you need is Love“ sangen die Beatles und landeten damit einen Nr. 1 Hit. „Liebe, und tue was Du willst“ – dieser Satz wird dem Kirchenvater Augustin zugeschrieben. „Du sollst Deinen Nächsten lieben – er ist wie Du“ heißt es in der jüdischen Thora. Und der Koran lehrt: „Keiner von Euch hat den Glauben erlangt, solange ihr für euren Nachbarn nicht liebt, was ihr für euch selbst liebt“. Und Jesus Christus stellt das Doppelgebot der Liebe über Alles: „Du sollst Gott lieben und Deinen nächsten wie Dich selbst.“ Die Liebe ist der zentrale Begriff der drei großen monotheistischen Weltreligionen. Das Gegenteil von Liebe ist aber nicht Hass. Das Gegenteil von Liebe ist Gleichgültigkeit. Wenn ich liebe, interessiere ich mich für den Anderen, für den Fremden und auch für das, was mir fremd ist. In diesen Tagen der Bedrohung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung sollten wir gemeinsam auf die Werte sehen, die uns verbinden. Die Nächstenliebe in den drei großen monotheistischen Weltreligionen ist eine Klammer, die unsere Gesellschaft zusammenhält. Und alle, die dem Islam, dem Judentum oder dem Christentum angehören, vertreten diese Werte. Wer sie nicht vertritt, hat sich selbst ins Abseits gestellt. Er gehört weder einer Religion noch der demokratischen Gesellschaft an. In diesen Tagen ist der interkulturelle und interreligiöse Dialog dringender denn je.
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