Werte die uns verbinden 1.: Du sollst nicht morden

Mahler meint am 19.01.2015
 
 
[display_podcast] Es war eindrucksvoll letzte Woche in Berlin. Zu Beginn der Mahnwache las ein muslimischer Geistlicher aus dem Koran vor. „Wer einen unschuldigen Menschen tötet, tötet die gesamte Menschheit“. Damit wurde eindrucksvoll bezeugt, dass die Attentäter von Paris und der IS nichts mit dem Islam zu tun haben. Werte, die uns verbinden – heute: Du sollst nicht morden. Auch das Alte Testament sagt unzweideutig in den 10 Geboten, auf die sich Juden und Christen gemeinsam berufen: Du sollst nicht morden. In der Lehre des Jesus Christus wird das noch verstärkt: Er fordert zur Liebe gegenüber denen auf, die mir nach dem Leben trachten. Die sogenannte Feindesliebe und Gewaltlosigkeit ist zum Kern der jesuanischen Ethik geworden. In diesen Tagen der Bedrohung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung sollten wir gemeinsam auf die Werte sehen, die uns verbinden. Das Tötungsverbot in den drei großen monotheistischen Weltreligionen ist eine Klammer, die unsere Gesellschaft zusammenhält. Und alle, die dem Islam, dem Judentum oder dem Christentum angehören, vertreten diese Werte. Wer sie nicht vertritt, hat sich selbst ins Abseits gestellt. Er gehört weder einer Religion noch der demokratischen Gesellschaft an. In diesen Tagen ist der interkulturelle und interreligiöse Dialog dringender denn je.
 
 

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