Werbung wirkt leider doch. Stoppt das Dicksein bei den Jüngsten.

Jedes Kind zwischen drei und dreizehn Jahren sieht pro Tag im Schnitt 15 Werbespots für ungesunde Lebensmittel. Und dass ungesunde Ernährung eine der Hauptursachen für die Ausbreitung von Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen ist, ist bekannt. Mehr als 300 Kinder- und Jugendärzte haben am Montag ein Verbot von «Junkfood»-Werbung gefordert. wenden sich an Bundesernährungsminister Cem Özdemir und fordern ein Gesetz, das Kindermarketing für ungesunde Lebensmittel umfassend beschränken soll. Foodwatch und weitere Organisationen haben sich angeschlossen. Das ist das Eine. Doch auch der umgekehrte Ansatz ist wichtig: jungen Menschen so früh wie möglich etwas über gesunde Ernährung zu erzählen, mit ihnen zu kochen. Ja, die Schulen sind aus mehreren Gründen überlastet, es fehlen Lehrkräfte allerorten und doch sollte das Wissen über gesunde Ernährung und später so etwas wie Haushaltsführung ein Schulfach sein – durchgehend. Das würde sich lohnen. Jedes übergewichtige Kind ist ein zukünftiger kranker Erwachsener – Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen. So drastisch formulieren es Experten. Andere, wie der Autor Martin Rücker, sprechen von verborgenem Hunger, auch in unserem gut ernährten Land. Denn auch übergewichtigen Kindern fehlen oft wichtige Nährstoffe und dies wirkt sich letztlich auch auf ihr Fortkommen in der Schule aus. Alles wissenschaftlich nachgewiesen. Bücher, auch tolle Kochbücher gibt es genug, es braucht Menschen, die in den Schulen über das Essen reden, das müssen nicht unbedingt Lehrerinnen und Lehrer sein!

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