Wer einen guten Akkusauger will, muss nicht immer tief in die Tasche greifen

Akkustaubsauger schaffen Mobilität und Flexibilität. Die kabellosen Modelle überzeugen durch eine einfache Handhabung und Leistungsstärke. Je nach Gerät gibt es aber große Unterschiede.

Kabellose Staubsauger werden immer beliebter. Wer zwischendurch schnell ein paar Krümel oder Tierhaare aufsaugen will, der kommt mit einem kabellosen Akkusauger deutlich schneller voran. Kabellose Staubsauger schaffen Mobilität und sind damit enorm praktisch. Statt lästigem Kabelgewirr und der Suche nach passenden Steckdosen, kann der kabellose Staubsauger nach dem Aufladen direkt zum Einsatz kommen. Besonders für Tierbesitzer, die aufgrund der Tierhaare öfter saugen oder für alle, bei denen es möglichst schnell und unkompliziert gehen muss, ist ein Akkusauger eine gute Wahl. Doch wie bei jedem anderen Haushaltsgerät auch, gibt es bei der Wahl eines kabellosen Staubsaugers einiges zu beachten.

 

Drei der getesteten Modelle bekamen ein “Gut”

Stiftung Warentest testete zehn unterschiedliche Geräte verschiedener Hersteller. Geprüft wurde die Saugkraft der einzelnen Geräte auf glattem Boden, Polstern, Teppichen und auch Ritzen oder Kanten. Um die Saugkraft besser beurteilen zu können, wurden eine Mischung aus Reis und Linsen, sowie Katzen- und Hundehaare auf den entsprechenden Oberflächen verteilt. Zudem wurde auch getestet, wie einfach sich die Auffangbehälter leeren und von Staub befreien lassen. Auch das Wechseln der Filter, sowie der Stromverbrauch und die Lautstärke bei Anwendung waren Teil dieses Tests.

 

Jedes der Modelle hat so seine Schwachstellen

Mit der Note “gut” wurden bei Stiftung Warentest drei Staubsauger bewertet. Dabei handelt es sich um die Modelle V11 Absolute von Dyson, Kobold VB100 von Vorwerk und BBH7SIL Athlet von Bosch. Dennoch haben alle diese Geräte ihre Schwächen: Der Akkusauger von Dyson hat zwar eine gute Saugkraft auf glatten Oberflächen und Teppichböden, tut sich jedoch mit Ecken und Kanten schwer. Bei dem Gerät von Vorwerk hingegen ist es andersrum: Während Ecken und schwer erreichbare Stellen problemlos sauber werden, hakt es bei glatten Oberflächen und Teppichen. Das Modell von Bosch hingegen hat zwar insgesamt eine geringere Saugkraft als die anderen beiden Modelle, erzielt jedoch sowohl in Ecken und Kanten als auch bei verschiedenen Oberflächen gute Leistungen.

 

Auch günstigere Modelle können überzeugen

Wer sich für ein Gerät aus dem Mittelfeld entscheiden will, hat hier die Wahl zwischen dem Rowenta RH9574 Air Force Flex 760, dem Miele Triflex HX1 Comfort SMLLO oder dem vergleichsweise günstigen DD788-1 Blade 2 Max von Dirt Devil für rund die Hälfte des Preises. Nicht von Stiftung Warentest überprüft, aber dennoch sehr leistungsstark sind dabei auch einige chinesische Modelle. Wie Experten der Webseite staubsaugertest.org berichten, gilt der Tineco Pure One S12 Plus als einer der derzeit besten Akkusauger auf dem Markt und landet hinter dem Gerät der Marke Dyson auf dem zweiten Platz. Damit ist das Modell aus Hongkong eine kostengünstigere Alternative für alle, die beim Kauf eines Staubsaugers sparen, aber dennoch nicht auf Qualität verzichten wollen.

Wer noch weniger Geld ausgeben will, der kann dabei zum Modell Dreame V9 Pro greifen, der von einem Xiaomi-Kooperationspartner hergestellt wird. Dieser Akkusauger überzeugt mit einem tollen Preis-Leistungsverhältnis und netten Features wie einem ergonomisch geformten Pistolengriff.

Wer einen guten Akkusauger will, muss nicht immer tief in die Tasche greifen
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