Wenn Du glaubst es geht nicht mehr…

Mahler meint am 30.06.2015
[display_podcast]  
 
Immer wenn ich denke, mich kann nichts mehr überraschen, kein neuer Achterbahnloop von Tsipras, keine neue Streikankündigung, keine neuen IS-Anschläge und auch keine neuen Flüchtlingswellen – ganz ehrlich: war alles vorhersehbar, immer wenn ich also denke, mich kann nichts mehr überraschen, dann mache ich mein Smartphone auf und staune. Zum Beispiel über diese Meldung in der Tagesspiegel App: Heute startet das Berliner Projekt „Share The Meal“ – die Idee: Mit zwei Klicks auf dem Smartphone die eigene Mahlzeit mit hungernden Kindern teilen (kostet 40 Cent). Entwickelt haben die App Sebastian Stricker und Bernhard Kowatsch, die für das World Food Programme der UN arbeiten. Bitte mal anschauen (und machen!). Share The Meal.
Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten die viele kleine Dinge tun können das Gesicht der Erde verändern. So haben wir kleine Naive blauäugige Friedensbewegte in den 80iger Jahren des vorigen Jahrhunderts argumentiert. Inzwischen haben fast alle aus unserer Generation resigniert. Manche sind Umweltaktivisten geworden, andere sind bei Attac gelandet.
Share the Meal ist für mich ein Beweis, dass es uns noch gibt. Menschen, die daran glauben, dass es die kleinen, oft mühsamen Schrittchen und Schritte sind, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen in einer Welt, die dem Ökonomie-Wahn zum Opfer gefallen ist. Mein persönlicher Dank geht heute an Sebastian Stricker und Bernhard Kowatsch.
Willkommen im Club der bescheidenen Weltverbesserer!
 
 

Wenn Du glaubst es geht nicht mehr…
Wenn Du glaubst es geht nicht mehr… bewerten:
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
1,00 von 5 Punkten, basierend auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...