Welt-Parkinson-Tag am 11.04.2013

Am 11.04.2013 ist Welt-Parkinson-Tag! Parkinson entsteht durch das Absterben bestimmter Hirnzellen, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Fehlt dieser Botenstoff, wird in erster Linie die Beweglichkeit stark eingeschränkt. Das zittern ist teilweise gar nicht Folge der Parkinson Erkrankung, obwohl es meistens damit verbunden wird.

 

Dabei ist nicht bekannt, was genau für das Absterben der Hirnzellen verantwortlich ist. Heilbar ist die Krankheit demnach bis heute nicht, obwohl mit Hochdruck an einem Heilmittel geforscht wird. Die Symptome können inzwischen allerdings weitestgehend gut behandelt werden, mit Medikamenten, die den Botenstoff Dopamin ersetzen.

 

Für Betroffene ändert sich der Alltag natürlich drastisch. Gerade Menschen, die noch berufstätig sind, müssen erhebliche Einschnitte ihrer Leistungsfähigkeit hinnehmen. Nach Privatdozent Dr. Georg Ebersbach, Chefarzt der Parkinson-Klinik Beelitz/Heilstätten, ist Deutschland im internationalen Vergleich aber gut aufgestellt, was die Versorgung angeht. Medikamente und Therapien werden weitestgehend von den Krankenkassen übernommen und es gibt zahlreiche Spezialisten, bei denen die Betroffenen natürlich bestens aufgehoben sind. In der Altersgruppe um 60 sind ungefähr 1% der Menschen von der Krankheit betroffen.

 

 

Welt-Parkinson-Tag am 11.04.2013
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