Weg mit dem Speck…bei Hunden?!

296316_original_R_K_B_by_Michel vom Berch_pixelio.deSich einmal etwas gönnen und es sich gut gehen lassen. Ein Stück Schokolade, einen richtig guten Burger mit knusprigen Pommes oder ein Päckchen Chips – wer kennt diese Bedürfnisse nicht? Und wenn der geliebte Vierbeiner daneben sitzt, dann wird auch er verwöhnt.

 

Auch wenn absolut nichts dagegen spricht, dem Hund hin und wieder etwas Besonderes zu fressen zu geben, ist es aber dennoch wichtig, dass nichts Schädliches dabei ist. Schokolade, Chips und Co schmecken zwar gut, all das entspricht aber weder dem Ideal menschlicher Ernährung, noch jenem von Hunden. Menschen können ihre Ernährung selbst kontrollieren, der Hund ist bis zu einem gewissen Grad an das gebunden, was das Herrchen oder Frauchen serviert.

 

Wie kommt es zu Adipositas bei Hunden?

 

Die Krankheitsursachen entsprechen im Großen und Ganzen jenen, die auch bei Menschen Übergewicht auslösen. Das größte Problem dabei ist falsche Ernährung. Es geht vor allem darum, dass unser Begleiter auf vier Pfoten über den Tag verteilt einen Überschuss an Energie zu sich nimmt. Das heißt konkret: Er frisst mehr als er tatsächlich benötigt. Das kann nun an der Menge des Futters liegen, aber auch an der Art und der Qualität. Enthält die Tiernahrung etwa viel Fett, hat der Hund sein Tagespensum viel schneller erreicht als bei fettarmem Hundefutter. Auch wenn die Ernährung oft die Hauptursache für Adipositas ist, so gibt es weitere Faktoren, die die Krankheit begünstigen – zum Beispiel geringe Bewegung. Dazu zählen aber auch etwa Medikamente wie Kortison und ein gestörtes Stoffwechselsystem. Auch wenn ein Hund kastriert wurde, ist die Gefahr von Adipositas weitaus erhöht.

 

Symptome und Folgen?

 

Hat ein Hund Übergewicht, macht sich das schnell bemerkbar: Die Symptome sind unter anderem Verdauungsprobleme, wie Verstopfung und Blähungen, gehen über die Bildung von Harnsteinen und reichen bis hin zu Diabetes mellitus. Letzteres macht sich beispielsweise durch ständiges Trinken und andauernden Hunger bemerkbar. Außerdem je schwerer der Hund, desto mehr werden seine Gelenke belastet und abgenutzt. Dies kann zu Erkrankungen wie Arthrose und Arthritis führen.

 

Was tun, wenn es soweit ist?

 

Wenn der Hund einmal übergewichtig ist, dann muss zuallererst die Ernährung hinterfragt werden. Im Mittelpunkt steht da die Wahl des richtigen Hundefutters. Oft muss man auf Diät und Schonkost für das Tier zurückgreifen. Gesund und nahrhaft muss es sein, mit vielen Vitaminen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Und auch die Menge muss klarerweise stimmen. Unterstützung und hilfreiche Tipps zu richtigem Hundefutter und Ernährung hat auch das Portal Asklubo zusammengestellt. Besonders wichtig ist es neben ausgewogener Ernährung auch darauf zu achten, das Futter an Hunderasse und –alter anzupassen, um die Tiere mit jenen Nährstoffen zu versorgen, die sie besonders benötigen.

 

Hunden etwas Gutes zu tun, heißt, ihnen ein gesundes Leben zu ermöglichen. Dazu gehört es ebenso, sie hin und wieder mit einem Leckerli zu verwöhnen. Wie oft das passiert, liegt in der Verantwortung des Herrchens. Im Hinterkopf sollte immer behalten werden, dass auch der Hund eine balancierte und ausgewogene Ernährung benötigt, um ein schlankes und vitales Hundeleben führen zu können.

 

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