Vom E-Roller in die Pampa. Mahler meint am 16.10.2019

Ich liebe unten rechts. Jetzt also nicht politisch sondern in meiner Zeitung. Hier steht zu lesen: Auf den diesjährigen Volksfesten in Stuttgart und München waren laut einer Polizeistatistik Hunderte Menschen unter Alkoholeinfluss auf E-Scootern unterwegs. Das zeigt, dass der Elektroroller einen entscheidenden Beitrag zur Lösung unserer Verkehrsprobleme leisten kann. Bisher musste man für eine normale Trunkenheitsfahrt sein Auto entsperren, das Smartphone mit der Bordelektronik verbinden, um die Streamingliste der 479 schönsten Stimmungskracher abzudröhnen, dann kurz rülpsen, den Hosenbund lockern, den Schlüssel suchen, losfahren und sich zu erinnern versuchen, wer man ist und wohin die Reise gehen soll. Mit einem E-Scooter geht alles viel schneller, und man findet sich nach wenigen Metern der Länge nach und mit leuchtenden Hämatomen in jener Grünanlage wieder, in der sich zuvor mehrere Bierliebhaber erleichtert hatten. Alterdings tun sich viele betrunkene ältere weiße Männer mit der Umstellung auf den Roller schwer. Beim Versuch, den Ellbogen aus dem Fenster zu legen, kippen viel um und kugeln sich die Hüfte aus. Auf Nachfrage sagten die Betroffenen, sie würden nüchtern niemals ein solches Gefährt benutzen. Gefunden in der Stuttgarter Zeitung, Verfasser Martin Gerstner.

Vom E-Roller in die Pampa. Mahler meint am 16.10.2019
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