Und es gibt doch Zukunft.

Fast könnte man meinen, Fridays for Future hätte zumindest ein Etappenziel erreicht. Die Bundesrepublik will auf dem Weg zur Klimaneutralität einen Gang hochschalten und strebt jetzt das Jahr 2045 an – bisher ging man von 2050 aus. Neue Prognosen sprechen davon, dass es nun doch zu schaffen sei, die Erderwärmung bei unter 2 Grad zu stoppen – wie es das Pariser Klimaabkommen vorsieht. Die grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg könnte eine Vorreiterrolle für die Bundespolitik einnehmen. Baden-Württemberg will alles dafür tun, das globale Klimaziel 1,5 Grad Erderwärmung zu erreichen – und das schon bis zum Jahr 2040. Erreicht werden soll das über den schnellen Ausbau von Photovoltaikanlagen – bei Neubauten und Sanierungen von Bestandsbauten in Zukunft verpflichtend – über den Neubau von Windparks und eine rasche Umstellung auf E-Mobilität.

Thema junge Generation: Die Jugendlichen werden ernstgenommen – der Landtag soll in Zu-kunft schon mit 16 gewählt werden, ein dauerhaftes Forum für die Beteiligung Jugendlicher an den Beratungen über jugendrelevante Themen ist geplant und eine Ausbildungsplatzga-rantie ist vorgesehen.

Erfreuliches kommt auch aus den USA: Joe Biden will den Patentschutz bei Corona-Impfstof-fen lockern. Gegen den Widerstand der Pharmakonzerne, die Gewinneinbußen befürchten. Offensichtlich hat die Klima- und die Corona-Krise dafür gesorgt, dass bei den Zukunftsfragen Vernunft und Augenmaß in die Politik einziehen. Ein gemeinsamer Kraftakt ist ja wirklich vonnöten, um der jungen Generation Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft zu vermitteln. Mögen den Ankündigungen kraftvolle Taten folgen.

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