Umziehen ohne Stress: So klappt es

umzug ohne stressRaus aus der alten Wohnung, rein in die neue Bleibe. 4,8 Millionen Haushalte wechseln jedes Jahr ihren Wohnort. Damit packen rund 8,41 Millionen Menschen pro Jahr die Umzugskisten. Jeder Umzug bringt einiges an zeitlichen und organisatorischen Aufwand mit sich. Damit der Ortswechsel möglichst reibungslos gelingt, sollte man einige Punkte beachten.

 

 

Ein Umzug steht an

 

Für einen Umzug gibt es verschiedene Gründe. Laut Angaben von Statista werden die Kisten am häufigsten gepackt, um mit dem Partner zusammenzuziehen. An zweiter Stelle stehen berufliche Gründe wie Jobwechsel und an dritter Stelle der Kauf einer eigenen Immobilie. Egal, aus welchen Gründen die Wohnung gewechselt wird, die Vorbereitungen sind immer die gleichen, mit denen man so früh wie möglich beginnen sollte. Auf diese Weise entsteht kein Stress und mitunter lässt sich sogar einiges an Geld sparen.

 

Was ist zu tun?

 

Als erstes sollte der alte Mietvertrag gekündigt werden. Eine rechtzeitige Kündigung verhindert, dass man für zwei Wohnungen Miete zahlen muss. Tipps zur Kündigung der Mietwohnung gibt der Ratgeber von Volders. Den neuen Mietvertrag sollte man vor der Unterschrift sorgfältig lesen. Erst unterschreiben, wenn alle Punkte verstanden wurden. Neben dem Mietvertrag müssen ggf. auch die Verträge für Strom, Telefon und Internet gekündigt werden.

 

Steht der Umzugstermin fest, geht es an die logistische Planung. Soll für den Umzug eine Speditionsfirma beauftragt werden? Oder können Freunde und Familie mit anpacken? Eine Umzugsfirma, die alles einpackt, transportiert und wieder auspackt, spart Zeit und schont Nerven. Für diesen Service muss man die Firma allerdings bezahlen. Um Geld zu sparen, sollte man die Angebote mehrerer Spediteure vergleichen. Freunde und Familie dagegen werden ihre Dienste nicht in Rechnung stellen. In diesem Fall sollte man jedoch mehr Zeit für den Umzug einplanen.

 

Im Laufe der Zeit sammeln sich viele Sachen an, die eigentlich nicht mehr benötigt werden. Ein Umzug ist ein guter Anlass, Altes auszusortieren. Damit sollte man frühzeitig anfangen, am besten rund drei Monate vor dem Umzugstermin. So bleibt noch genügend Zeit, Dinge auf den Sperrmüll zu bringen oder sie ggf. weiterzuverkaufen.

 

Nach dem Umzug wartet jede Menge Papierkram. Die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt sollte als erstes vorgenommen werden. Als nächstes muss vielen Stellen die neue Adresse mitgeteilt werden. Dazu gehören u.a. der Arbeitgeber, alle Versicherungen, die Krankenkasse, die Bank und die GEZ. Wer einen Nachsendeauftrag bei der Post einrichtet, bekommt seine Post für sechs bis zwölf Monate nachgeschickt.

 

Bildrechte: Flickr Moving Day Cambodia4kids.org CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 

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