Umweltpreis für meinen Getränkehändler!

Seit Jahren kaufe ich dort mein Bier. Weil die Familie Kastner, die in Stuttgart-Vaihingen Getränke verkauft, so nett ist. Im Sommer wollte ich mein Dosenbier für den Wohnwagen auffrischen. „Nicht bei mir“ sagte Hans-Peter Kastner. Bei einer Fridays for Future Demo hab ich Hans-Peter Kastner und seinen Sohn getroffen. Mit einem Filmteam des SWR. Mein Getränkehändler ist nämlich ein kleiner Umwelt-Star. Seit 1. August gibt es beim ihm weder Plastik- noch Einwegflaschen. Und mein Dosenbier, das ich aus Gewichtsgründen im Staukasten des Wohnwagens gebunkert hatte, auch nicht. Jetzt ist Hans-Peter Kastner mit dem deutschen Umweltpreis ausgezeichnet worden. Ich habe bei ihm als mündiger Verbraucher einiges gelernt: Kauf dein Bier am Urlaubsort in Mehrweg-Glasflaschen. Dann bleibt der Camper leicht und du tust der Umwelt gleich mehrere Gefallen. Kaufe überhaupt keine Getränke in Plastikflaschen oder Weißblech/Alu Dosen mehr. Das braucht kein Mensch. Wir haben einen Soda-Stream fürs gute Bodensee-Wasser. Und kaufen das Bier nicht mehr aus Norddeutschland (tschüss Jever und Flens, mir blutet das Herz) – Tannenzäpfle und Schwabenbräu schmeckt auch – das heißt: Tannenzäpfe fliegt wegen der Alu-Bandarole aus dem Sortiment. In England und Irland gabs dann eben Guinnes und Killkennys – aber eben auch nur dort. Und der Wein kommt jetzt überwiegend aus Baden und Württemberg. Außer im Urlaub. Vor einigen Wochen waren wir mehr zufällig in Bardolino am Gardasee. Und waren erstaunt, wie gut der Chiaretto, der Pino Grigio und der Lugana vor Ort schmecken. Und eigentlich auch nur da.

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