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Trends, die ab sofort out sind

Bei Schmuck, Kleidung und Styling sind in diesem Jahr Asseccoires beliebt, die Persönlichkeit zeigen und Emotionen ausdrücken. Andere Trens dagegen, will keiner mehr sehen. Das hier ist längst out:

 

birkenstock1. Birkenstock Schuhe
Die Birkenstock Schuhe waren noch nie Trend. Doch im Zuge des aufkommenden Veganismus und der neuen Ökowelle trauten sich ein paar Mutige, die alten und bequemen Schlappen aus dem Schrank zu holen, um sie als Markenzeichen zu tragen. Denn aus stylischen Gründen trägt sie keiner. Zwar gibt es die Schuhe mit und ohne Riemen und in verschiedenen Farben und Formen, doch modern sehen sie nicht aus.

 

Die Welt verändern, das tut man mit den Birkenstock-Latschen auch nicht. Seitdem klar ist, dass die Firma schlecht bezahlt und beim Lohn Frauen benachteiligt, ist die Schuhwerk-Manufaktor sowieso in die Kritik geraten. Sie musste eine große Klagewelle über sich ergehen lassen. Birkenstock ist nicht so fair und ökologisch, wie sie sich darstellen. Ein Grund mehr, sie erneut in den Schrank zu packen.

 

Hipsterbrille2. Dicke Augenbrauen
Wer kam auf die Idee, dass wuschige und dicke Augenbrauen schick sind? Das, was früher schrecklich anzusehen war, soll Trend sein? Das Traurige ist, die Augenbrauen werden nicht nur dick gelassen, sondern auch überschminkt. Frauen, die wenige oder gar keine Augenbrauen besitzen, schminken sich laut diesem Artikel fette Balkendiagramme ins Gesicht und finden das cool. Schließlich tragen Promis sie auch.

 

„Die unweiblichen Augenbrauen machen weniger Arbeit“, entschuldigen sich die Damen. „Dicke Augenbrauen wirken natürlicher und markanter“, meinen die Modedesigner. Leider passt dieses Styling nicht zu jeder Frau. Nur wer große Augen und ein feines Gesicht hat, kann mit den buschigen Brauen sein Gesicht zur Geltung bringen. Bei markanten Gesichtszügen und hellen Brauen sollten Frauen bitte auf diesen Effekt verzichten. Er lässt das Gesicht noch breiter und maskuliner wirken. Auch tätowierte Augenbrauen, wie sie Daniela Katzenberger trägt, sind nicht mehr Trend.

 

3. Leoparden Look
Jedes Jahr aufs Neue versuchen Designer den Leopardenlook zurückzubringen. Vor zwei Jahren ist ihnen das endlich gelungen. Jetzt ist das gepunktete Design schon wieder out. Wer einen Tiger- oder Leoprint zu Hause hat, sollte ihn zurück in den Schrankkäfig geben. Denn die exotischen Wildkatzenprints passen nicht ins Stadtbild. Zudem sind sie mittlerweile bei jedem zu sehen. Auch Früchte, Palmen oder Orchideenmuster sind kein Muss mehr auf der Kleidung. Am besten lässt es sich klassisch leben. In einer oder mehreren Farben, aber bitte ohne die Leo-Prints. Die haben fürs Erste ausgeschnurrt. Sich zu kleiden wie ein aus dem Zoo entlaufenes Tier wirkt abschreckend.

 

4. Luxustaschen in Echt und im Imitat
Michael Kors, Louis Vitton oder Lacoste, Luxustaschen als Statussymbol sind out. Schlimmer noch, wenn es sich um eine gefälschte Tasche handelt, die ein echtes Schnäppchen war. Dann unterstützt man die Produktpiraterie, berichtet das Handelsblatt. Wer beim Kauf einer gefälschten Designertasche nicht Nein sagen konnte, sollte sie schnell verschwinden lassen, denn sonst kommt die Fashion Police. Die Ausrede, eine praktische Luxustasche gekauft zu haben, zieht nicht mehr.

 

Zudem sind die meisten Modelle viel zu groß und wirken, als würde die Tasche die Frau tragen und nicht umgekehrt. Im Trend liegen Unikatstücke mit authentischem Design, die sich auf dem Flohmarkt oder in Secondhandshops finden lassen.

 

5. Nerdbrillen bei Hipstern
Nerdbrillen, am besten mit dickem Gestell und XXL-Fassung, sind out. Auch bei Hipstern sollte der Spruch: Je größer desto schöner, nicht mehr gelten. Die Brillen bedecken das Gesicht und springen dem Betrachter ins Auge, aber nicht im positiven Sinn. Schlimmer noch, sie wirken wie eine schlechte Sehhilfe für Menschen, die pseudo-intellektuell wirken wollen und nicht viel Wert auf ihr Äußeres legen.

 

hipster6. Holzfällerbart bei Männern
Lumber steht für Holz oder Holz fällen. Im Urban Dictionary wird das Wort „lumbersexual“ für einen attraktiven und modebewussten Mann mit wildem Look und gepflegten Bart verwendet. Das klingt so gut, dass jetzt jeder Mann, der Bartwuchs hat, Vollbart trägt. Selbst Promis wie Leonardo Di Caprio oder George Clooney sind auf den Trend reingefallen. Aber bitte liebe Männer, nicht alles glauben, was die Medien versprechen.

 

Frauen stehen nicht auf Holzfäller, jedenfalls nicht langfristig. Die Essensreste im Bart sind nicht gerade attraktiv. Und so männlich es wirken kann, der neue lumbersexual Style macht aus Männern trotz Holzfällerbart keine echten Kerle.

 

7. Skinny Fit
Wer das liest, wird sich vielleicht nicht freue: Skinny fit ist out. Enge Jeans, Leggings, Stretchtops und hautenge Oberteile sind langweilig und vor allem stehen sie den wenigsten Frauen. Sicher muss man es denjenigen hoch anrechnen, die sich in ein Skinny Kleidungsstück gezwängt haben, um zerbrechlicher oder graziler zu wirken. Doch der Effekt ging bei den meisten nach hinten los. Und da es nur wenige Untergewichtige gibt, denen die engen Hosen oder Oberteile stehen und die ihren Körper formen, sollte der Drang des modebewussten Menschen, sich in Hautenges zu pressen, aufhören. Stattdessen kann man die Revolution einer neuen Kleiderära anführen und Kleidung tragen die freimacht. Die Saison der Skinny Mode ist jedenfalls vorbei.

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