Tag der Lohngerechtigkeit am 21.03.2013

 

Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer.

 

Damit ist Deutschland noch immer eines der Schlusslichter im europäischen Vergleich. Eine der ältesten Forderung „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ist in Deutschland nach wie vor nicht eingelöst. Der Aktionstag kennzeichnet den Tag, bis zu dem Frauen nach Ablauf eines Jahres länger arbeiten mussten, um den durchschnittlichen Stundenlohn von Männern per 31.12. des vergangenen Jahres zu erreichen.

 

Um auf diese Unterschiede öffentlich aufmerksam zu machen und Frauen zu mobilisieren, gibt es seit 2008 auch in Deutschland den Equal Pay Day, den Tag der Lohngerechtigkeit. Die Lohndiskriminierung ist und bleibt ein aktuelles Thema.

 

Die Rolle der Frau hat sich stark verändert, so ist es heute normal Beruf und Familie zu vereinen. Frauen haben mehr Teilhabe an der Gesellschaft, als vor 30 Jahren. Sie verfügen über eine gute Ausbildung, im Schnitt über eine bessere als Männer. Zu einem Knick kommt es jedoch, wenn sich die Frau für die Familie entscheidet und gegen die Arbeit. Noch verbesserungswürdig hält Kowas die Frauenquote in der Chefetage. Als gutes Beispiel geht Norwegen mit einer gesetzlich festgelegten Quote von 40 % voran, die fehlt in Deutschland, so die Frauenbeauftragte.

 

Auch in Berlin wird der Equal Pay Day gefeiert! Viele Geschäfte beteiligen sich an der 22% Rabatt-Kampagne für Frauen:

u.a. in MITTE  das Dinea Restaurant in der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz, Fix Foto digital – Berlin Moabit  Turmstr. 34, Brillant Augenoptik Mitte GmbH Friedrichstr. 133 und Photo Huber Budapester Str. 22.

 

Tag der Lohngerechtigkeit am 21.03.2013
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