Streit um “Rigaer 94” vor Berliner Gericht

Der Streit um das teilbesetzte Haus «Rigaer 94» wird in den kommenden Wochen die Berliner Justiz beschäftigen. Mehr als ein Dutzend Räumungsklagen sind beim Amtsgericht Kreuzberg anhängig, der erste Fall wurde heute verhandelt. Im Zentrum des Streits steht weiterhin die Frage, ob die Eigentümerin der Hauses überhaupt existiert und der Klägeranwalt bevollmächtigt ist, diese zu vertreten. Seit Jahren setzen sich Berliner Gerichte damit auseinander, welche Beweise nötig sind, um die Legitimation nachzuweisen. Im aktuellen Fall wollen die Anwälte der Firma nun eine Bescheinigung eines englischen Notars vorlegen. Die Räumungsklage richtet sich gegen Bewohner im Vorderhaus. Diese seien mit der Miete um rund 60 000 Euro im Rückstand. Nach Angaben der Bewohner wurde gezahlt – allerdings an den Vorbesitzer.

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