Streaming – das neue Fliegen?

Wer will denn heute noch Radio und Fernsehen in Echtzeit konsumieren? Streamen ist das Gebot der Stunde. Und skypen. Videokonferenzen, Whatsapp, Facebook und Twitter – das Datenvolumen im Internet schraubt sich in schwindelerregende Höhen. Hinzu kommt noch das Homeoffice und Homeschooling. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Umwelt. Wissen-schaftler schätzen, dass die Internetnutzung weltweit bereits so viele Co2 Emissionen verur-sacht wie der Flugverkehr vor der Pandemie, also 7% am Gesamtaufkommen. In Deutschland entfallen laut Daten des Bundeswirtschaftsministeriums auf die Kommunikations- und Infor-mationstechnik ca. 10% des Stromverbrauchs.

Den Löwenanteil am Datenverkehr hat das Streamen und Versenden von Videos. Die Art der Datenübertragung macht den Unterschied: Glasfaser ist mit 2 Gramm Co2 pro Stunde Über-tagungszeit top, 3G ist mit 90 Gramm Schlusslicht.

Was ist der Umwelt zuliebe zu tun?

Die Rechenzentren sollten unbedingt grünen Strom verwenden. Und der Verbraucher sollte sich die Rechenzentren nach diesem Kriterium aussuchen.

Die Herstellung der Endgeräte ist der größte Klimakiller. Deshalb: Endgeräte möglichst lange verwenden.

Auf die Speicherung von Daten achten. Hochgeladene Dateien möglichst lokal speichern und nicht in der Cloud. Regelmäßig löschen. Autoplayoption bei Facebook und Youtube abschalten und Videos in möglichst geringer Auflösung anschauen.

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