Sport ist Geld

Mahler meint am 01.09.15.
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Ich verstehe die Aufregung nicht, die die Sportwelt umtreibt. Die Premier League kauft ein, was das Zeug hält. Kevin de Breuyne, Marktwert 45 Millionen für 75. Die englischen Vereine kriegen über 3 Milliarden Fernsehgelder im Jahr. Die Bundesliga 800 Millionen. Wettbewerbsverzerrung? Ein Witz. Seit vielen Jahren machen ein paar Vereinsmannschaften die Europäischen Wettbewerbe unter sich aus. An einer Hand abzuzählen: Real Madrid, der FC Barcelona, Juventus Turin, Bayern München und Manchaster Unitid. Wobei die Briten wohl die schlechteste Bilanz haben. Und für die Nationalmannschaften gilt der monitäre Wahnsinn ohnehin nicht – da machen die Engländer eh keinen Stich.
Und außerdem: der finanzielle Sündenfall begann vor Jahrzehnten damit, dass Profisportler zu olympischen Spielen zugelassen wurden. Russische Oligarchen kaufen ganze Vereine, kuweitische Scheichs gar eine ganze WM. Was also ist neu an der Meldung, dass man mit Geld Siege kaufen kann. Nichts. Rein gar nichts. Macht endlich auch das englische Transferfenster zu und redet nicht mehr über Geld und Doping. Der Sport hat insgesamt längst seine Unschuld verloren.
 
 

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