Spazierengehen & Wandern – neuer Megatrend?

Immer mehr Menschen entdecken das Laufen als erholsame Freizeitbeschäftigung. Sie bewegen sich in ihrem persönlichen Wohlfühltempo entweder gemächlich oder auch flotter durch die Natur oder schlendern durch interessante Städte und Dörfer. Das ist gesund und sorgt für gute Laune. Mit der passenden Ausrüstung bereitet das Spazierengehen bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit Freude. Neu ist diese Art der sportlichen Betätigung zwar nicht, doch derzeit erlebt das Wandern einen deutlichen Aufschwung. Es gibt einige Dinge, die die Bewegung an der frischen Luft komfortabler gestalten.

Gut ausgerüstet auf Tour

Um am Wandern Freude zu haben, ist eine passende Kleidung sehr wichtig. Bei wechselhafter Witterung bewährt sich das Zwiebelschalen-Prinzip. Der Wanderer trägt mehrere Schichten Kleidung übereinander und entledigt sich der obersten Schicht, wenn ihm zu warm ist. Das bringt vor allem in der Übergangszeit Vorteile. Morgens und abends ist es dann oft frisch und tagsüber scheint die Sonne. Auch eine winddichte Regenjacke schützt vor einem überraschenden Wetterumschwung. Die Outdoor-Kleidung ist inzwischen so gut, dass viele Menschen sogar bei Regen losmarschieren, denn die Funktionskleidung besteht aus innovativen Hightech-Stoffen, die die Feuchtigkeit nach außen transportieren, den Körper somit trocken halten, aber keine Nässe hineinlassen. Außerdem ist die Kleidung atmungsaktiv und zumeist federleicht. Wichtig ist außerdem ein gutes Schuhwerk. Auch hier sind atmungsaktive und schnelltrocknende Modelle inzwischen Standard. Die Schuhe bieten einen festen Halt und stützen den Fuß beim Laufen im Gelände.

Mit Musik geht vieles leichter

Auch unterwegs muss der Wanderer nicht auf musikalische Unterhaltung verzichten. Mit den Songs aus dem Radio macht das Laufen doppelt so viel Spaß. Ein MP3-Player leistet gute Dienste. Es besteht auch die Möglichkeit, Kopfhörer am Handy anzuschließen. Natürlich bieten eine Wanderung oder ein Spaziergang die Möglichkeit für eine nette Unterhaltung. Leider finden viele Menschen in der Hektik des Alltags oft viel zu wenig Zeit dafür. Nun ist endlich die passende Gelegenheit gekommen. Das Laufen ohne sportlichen Zwang fördert zudem die Entspannung und die Aufmerksamkeit. Am Wegesrand gibt es so vieles zu entdecken, was dem Auge des Kraftfahrers verborgen bleibt. Schillernde Käfer, bunte Schmetterlinge, Blindschleichen und Eidechsen erfreuen den Betrachter.

Wandern oder spazieren?

Sowohl das Wandern als auch das Spazieren gewinnen immer mehr Anhänger. Doch was ist eigentlich der Unterschied? Ganz einfach. Wanderer legen in der Regel eine längere Strecke zurück. Sie planen den Streckenverlauf zumeist gründlich und sind mehrere Stunden oder sogar Tage unterwegs. Hierfür brauchen sie einen Rucksack und eine wettertaugliche Ausrüstung. Spaziergänger schlendern kurze Strecken nur so zum Zeitvertreib und um frische Luft zu schnappen. Das Spazierengehen hat seine Wurzeln im 15. Jahrhundert. Damals war es in Adelskreisen üblich, im Barockgarten oder auf der Promenade zu lustwandeln. Die Herrschaften bewegten sich in gemächlichem Tempo durch ein reizvolles Umfeld und ließen es sich dabei gutgehen. Eng verwandt mit dem Spazieren ist das Schlendern, Bummeln und Flanieren. Kurzum, Spazieren ist die müßigere Form des Wanderns. Spaziergänge sind eher kurz, können aber auch eine oder zwei Stunden dauern. Beliebt für einen Spaziergang sind Rundwege. Wer es etwas sportlicher mag, entscheidet sich für einen strammen Marsch oder nimmt die Nordic Walking-Stecken zur Hand. Beim Nordic Walking bewegt der Läufer sowohl die Beine als auch die Arme.

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