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Sparen in der Großstadt – Die Lebenshaltungskosten in Berlin senken

EinkaufswagenWer in Berlin wohnt, der weiß: Das Leben in der Großstadt kann zu einem durchaus kostspieligen Unterfangen werden. Umso wichtiger ist es, an vielen Punkten nach Sparmöglichkeiten zu suchen, die am Ende des Monats eine entspanntere Finanzsituation entstehen lassen. Die wichtigsten Ansätze zum Sparen in der Großstadt finden sich im ganz alltäglichen Leben. Vom Wohnen über den regelmäßigen Einkauf bis hin zu Kosten für die eigene Mobilität sollten Berliner auf möglichst kluge Taktiken setzen.

 

Clever Shoppen im Sale und mit Aktionen

 

Die große Anzahl an Geschäften und Supermärkten können sich Berliner zunutze machen. So lässt sich hier schnell herausfinden, bei welchem Supermarkt möglichst günstige Preise angeboten werden. Dies senkt die Lebenshaltungskosten deutlich, denn wer nicht im Feinkostladen um die Ecke, sondern im etwas weiter entfernten Discounter einkauft, spart dreistellige Beträge pro Monat. Da auch Discounter teilweise Aktionen in verschiedensten Bereichen anbieten, lassen sich mit dem Wocheneinkauf sogar andere Dinge vom Kochtopf über Schulhefte bis hin zu Gummistiefeln oder Wohnaccessoires zu günstigen Preisen finden. Besonderes Augenmerk sollte dabei nicht einfach nur auf die aktuelle Aktionsware geworfen werden, denn auch Discounter locken ihre Kunden mit weiteren Spezialaktionen. Informationen über Aktionen von Lidl bei Gutscheinpony.de sind eine gute Chance, den Einkauf schon im Vorhinein zu planen. Der Weg zum Discounter hilft beim Senken der Lebenshaltungskosten.

 

Gleiches gilt auch für andere Dinge, die im alltäglichen Leben benötigt werden. Bekleidung, Spielsachen oder auch Schuhe und andere Gebrauchs- oder Haushaltsgegenstände sollten dann gekauft werden, wenn sich gerade eine Aktion bietet. Im Bereich der Bekleidung ist diese Zeit vor allem zum Ende einer Saison gegeben. Wenn die Geschäfte die Ware der vergangenen Saison im Rahmen eines Schlussverkaufs anbieten, lassen sich schnell Rabatte von bis zu 50 Prozent finden. Besonders lohnenswert ist das, wenn vorausschauend gekauft wird. So können im Wintersale des Vorjahres bereits Jacken und Schuhe für den kommenden Winter gekauft werden. Die teilweise hohen Kosten für neue Saisonware im aktuellen Jahr können sich Berliner dann einfach sparen.

 

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Auch im Alexa Einkaufszentrum finden sich zur Sale-Zeit viele Schnäppchen. (Quelle: photofeist(CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

 

Die Prospekte, die in regelmäßigen Abständen im Briefkasten landen, sollten zu Sparzwecken außerdem sorgfältig studiert werden. Gerade wenn größere Investitionen wie solche für Haushaltsgeräte oder Möbel anstehen, lassen sich hier schon im Vorfeld Geschäfte ausmachen, bei denen aktuelle Schnäppchen angeboten werden. Wer unvorbereitet auf Shopping-Tour geht, zahlt nicht selten zu viel.

 

Mobilität: Bahn statt Auto

 

Ein eigenes Auto in Berlin zu besitzen, lohnt sich nicht unbedingt. Zwar ist es mit dem PKW leichter, längere Fahrten in andere deutsche Regionen zu unternehmen, innerhalb der Stadt bedeutet das Auto jedoch nicht nur Mehrkosten, sondern auch Zeitverluste. Besonders während der Hauptverkehrszeiten sind die Berliner Straßen stark frequentiert und es ist schwer, schon kurze Strecken in entsprechend kurzer Zeit zurückzulegen. Zudem steigert der Stadtverkehr mit dem ständigen Wechsel aus Anfahren und Bremsen den Spritverbrauch des PKWs. Hinzu kommen Kosten für Versicherung, Steuer und auch für den Wertverlust des Autos, der pro Monat die größte Summe verschlingt. Selbst die Wahl einer günstigen KFZ-Versicherung senkt nicht alle Kosten rund um das Auto. Was ein Auto wirklich pro Monat kostet, können Interessierte mit dem Kostenrechner des ADAC herausfinden.

 

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Straßenbahnen in Berlin folgen einem soliden Liniennetz. (Quelle:Unsplash(CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

 

Günstiger fahren Einwohner Berlins, wenn sie sich auf den öffentlichen Nahverkehr verlassen. Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin ist gut ausgebaut. Das Stadtgebiet wird hierbei in drei verschiedene Zonen, AB, BC und ABC unterteilt, wobei ABC auch das Berliner Umland einschließt. Mit dem richtigen Ticket ist es also möglich, auch entlegenere Orte in und um Berlin zu erreichen. Monats- oder auch Jahreskarten, die im Vergleich zu Einzeltickets deutlich günstiger sind, helfen bei der Vorausplanung der eigenen Fixkosten. Auf der Webseite der BVG sind die Preise für Monats- und Jahreskarten einsehbar. Diese staffeln sich aktuell (September 2015) wie folgt:

 

BVG-Preisliste

 

Günstiger wohnen

 

Berlin als eine der beliebtesten Großstädte in Deutschland bietet selbstverständlich nicht so günstige Mietpreise wie Wohngebiete und kleinere Städte in anderen deutschen Regionen. Ganz im Gegenteil, denn eine Statistik von Wohnungsboerse.net zeigt, dass die Mietpreise pro Quadratmeter in den vergangenen vier Jahren deutlich anstiegen. Während im Jahr 2011 für eine 60 Quadratmeter große Wohnung noch durchschnittlich 6,17 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden mussten, sind es in 2015 bereits 10,08 Euro. Diese Steigerung um etwas weniger als vier Euro macht sich am Ende des Monats deutlich bemerkbar.

 

Grafik

 

Dass das Wohnen in Berlin also durchaus eine Frage des Geldes ist, liegt auf der Hand. Wer sich eine Wohnung in einem soliden Wohngebiet nicht leisten kann oder möchte, hat zwei Alternativen zur Wahl. So kann ein Umzug in ein weniger beliebtes Wohngebiet dabei helfen, die monatlichen Mietkosten zu senken. Für viele stellt dies jedoch keine gute Alternative dar, denn der Wunsch nach einer schönen Wohnumgebung ist bei den meisten Menschen besonders stark. Die zweite Alternative ist ein Umzug in einen Berliner Vorort. Auch von hier aus ist das Stadtgebiet gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Mehrkosten für eine Jahres- oder Monatskarte sind dabei nicht einmal zwangsweise notwendig. Dafür jedoch liegen die Mietpreise in Vororten oft unter dem Großstadtniveau.

 

Mietpreise Berlin

Mietpreise in Berlin sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. (Quelle: ptdh(CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

 

Im Grunde gibt es sogar noch eine dritte Alternative, die allerdings nicht jedem Berliner Einwohner offen steht. Das Kaufen einer Wohnung kann angesichts der derzeit günstigen Zinslage zu geringeren monatlichen Fixkosten führen. So liegt der Durchschnittspreis pro Quadratmeter einer 60 Quadratmeter großen Wohnung derzeit bei ungefähr 3200 Euro. Der Kaufpreis für eine solche Wohnung liegt also bei etwa 192.000 Euro. Dass hierzu jedoch noch weitere Kosten für Grunderwerbssteuer und Gebühren für Notar und Gericht hinzukommen, steigert den Preis. Wer über genügend Eigenkapital verfügt und auch der Bank gegenüber eine solide Bonität vorweisen kann, kann mit dem Kauf einer Eigentumswohnung in Berlin aber trotzdem Geld sparen.

 

Ein Spartipp für junge Menschen ist zweifellos auch der Einzug in eine WG. Hier teilen sich mehrere Menschen eine Wohnung und somit auch die Gesamtkosten für Miete, Heizung und Strom.

 

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