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Sicher und elegant – so soll die perfekte Eingangstüre aussehen

haustuer1Möchte man den Gesamteindruck seines Hauses verbessern, braucht man oft nur etwas an seiner Eingangstüre herumbasteln. Wie wäre es zum Beispiel mit einem knalligen Rot oder einem leuchtenden Blau? Wer eher auf neutrale Eleganz setzt, kann eine Türe in Anthrazit wählen und sie noch mit ein Wenig Glitzersteinen verzieren. Auch Elemente aus Metall oder Glas lassen die Eingangstüre gleich viel moderner, luxuriöser und eleganter wirken. Doch nicht nur fürs Auge muss eine Eingangstüre etwas hergeben. Noch viel wichtiger ist, dass eine Haustür sowohl gegen Gewalt von außen, sei es ein versuchter Einbruch oder ein Wetter Phänomen, als auch vor Wärme oder Kälte schützt.

 

Vom Holzbrett zur High-Tech-Türe

Die Geschichte der Haustüre ist lang und beginnt eigentlich bereits da, wo sie noch gar nicht erfunden war. Ursprünglich lebten die Menschen vom Jagen und Sammeln. Verschiedene Früchte und Tiere standen auf dem Speiseplan. Doch da Früchte und auch Tiere nicht die ganze Zeit an ein und demselben Ort vorhanden waren, ließen sich die damaligen Menschen nie lange an einem Ort nieder. Sie waren Nomaden und zogen ständig durchs Land, immer auf der Suche nach essbarem. Erst als man erkannte, dass man Tiere und essbare Pflanzen auch züchten, beziehungsweise halten kann, erkannte man die Bequemlichkeit eines eigenen, beständigen Heims. Nach und nach wurden kleine Holzhütten gebaut, später auch Häuser aus Stein und Lehm. Doch nicht nur die Haltung von Tieren war eine neue Sache, die den Urvölkern erst durch die Niederlassung an einem Ort bekannt wurde. Auch das Thema privater Raum kam zum ersten Mal auf. Früher war es normal, dass alle Familien eines Stammes ständig beisammen waren. Jetzt hatte jede Familie seinen eigenen Raum und spürte das erste Mal eine Art Privatsphäre. Diese wurde vor allem durch die Erfindung der Eingangstür noch verstärkt. Nun war der private Raum ganz klar und auch baulich vom öffentlichen und gemeinschaftlichen abgetrennt.

 

haustuer2Ursprünglich bestand die Tür aus einem Holzbrett. Dieses wurde zu Beginn einfach nur in den Eingang des Hauses eingeklemmt um diesen abzusperren. Mit der Erfindung der Scharniere wurden die ersten richtigen Haustüren gebaut. Im Zuge dessen wurden auch Türen aus Bronze oder Stein verwendet. Zimmertüren wurden erst viel später wichtig, als man auch den familiären Raum in einzelne private Zimmer abteilen wollte. Heutzutage gibt es Eingangs- und Zimmertüren in den unterschiedlichsten Ausführungen. Von poppigen Holztüren in knalligen Farben, über Türen aus glänzenden Metallen, die eventuell auch noch mit Glitzersteinen verziert sind, bis hin zu vollautomatischen Eingangstüren, die sich nahezu ohne jegliche Berührung bedienen lassen.

 

À propos vollautomatische Eingangstüren, von der Firma Pirnar wurde gerade erst die erste Eingangstür auf den Markt gebracht, die sich wirklich ganz ohne Berührungen steuern lässt. Funktionieren tut dies durch eine Gesichtserkennungstechnologie. Überhaupt ist die Marke momentan der Vorreiter in Sachen High-Tech-Türen. Auch Modelle mit eingebautem Bewegungsmelder findet man unter https://www.pirnar.de/eingangstueren/.

 

Wie sichere ich mein Haus am besten gegen Einbrecher ab?

haustuer3Einbruchschutz ist ebenfalls eines der Hauptthemen in Sachen Türherstellung. Es wird versucht eine Tür immer stabiler und einbruchsicherer zu gestalten. Zum einen gelingt dies durch ein mehrfach beschichtetes Türblatt, meist aus Stahl. Zusätzlich verhindern Hacken im Türblatt, dass sich die Tür aufhebeln lässt. Im Punkto Hebelwirkung werden auch Türrahmen immer sicherer. Dieser sollte, genauso wie das Türblatt zum Großteil aus Stahl bestehen. Um ein Herausreißen der Türe zu verhindern, wird der Türrahmen, beziehungsweise die Türzarge rund 30 cm in die Mauer hineinmontiert werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Türschloss. Es besteht normalerweise aus einem Sicherheitszylinder, der mit einem Sicherheitsbeschlag und einem Kernziehschutz optimal gegen Öffnungsversuche von Unbefugten gewappnet ist. Umso öfter seine Eingangstüre verriegelt ist, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie aufgebrochen werden kann.

 

Neben der Türe sollte man noch andere Sicherheitsvorkehrungen gegen einen möglichen Einbruch vornehmen:

  • Sichtschutz: Umso weniger Unbefugte von Ihrem Haus sehen können, desto weniger werden sie erkennen können, ob es etwas zu stehlen gibt. Mittels Jalousie oder Vorhängen verdeckte Räume wirken also unattraktiv.
  • Fenster schließen: Lässt man ein Fenster gekippt oder gar offen, sehen viele Einbrecher dies fast schon als Einladung. Darum sollte man immer darauf achten, dass Türen und Fenster richtig verriegelt sind.
  • Smart-Technologie oder Fernsehsimulatoren: Mittels spezieller Smart-Technologie ist es möglich, auch aus dem Urlaub die Lichtanlage seines Hauses zu kontrollieren. So kann man jeder Zeit das Licht ein- oder ausschalten und somit den Anschein wecken, als wäre jemand zuhause. Alternativ gibt es auch spezielle Fernsehsimulatoren die, wie der Name schon sagt, simulieren ´, dass im Haus ein Fernseher läuft.
  • Alarmsysteme: Will man auf Nummer Sicher gehen, sollte man auf ein professionelles Alarmsystem setzten. Allerdings reicht manchmal schon der Ausblick auf eine Alarmanlage aus, um Einbrecher zu verschrecken.
  • Social Media und Co: Heutzutage spionieren viele Einbrecher ihre nächsten Opfer via Social Media und Ortungsfunktion auf. Darum sollte man darauf achten, seinen länger andauernden Urlaub vielleicht nicht schon im Vorfeld auf Facebook oder ähnlichen Plattformen anzukündigen.

 

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