Seltsamer Winter.

Also ich mag es, wenn ich morgens aufwache und das Licht kommt ausnahmsweise nicht von der Sonne, sondern vom frisch gefallenen Schnee. Das ist in diesem Winter aber leider selbst im Süden von Deutschland nicht der Fall. Und das Ende Januar! 2018 hatten wir einen extrem heißen Sommer und einen schneereichen Winter 18/19. 2019 war der Sommer ok, sprich nicht so heiß, der Winter ist heuer aber warm und schneearm. Ich weiß, das Alles hat mit der Klimaveränderung zu tun. Die Prognosen für den Februar sind unsicher. Die einen sagen, der Winter kommt noch, die anderen meinen, es bleibt mild und eher stürmisch. Im Bergland ist schon wieder Tauwetter angesagt …. Mich als geborenen Schwarzwälder und passionierten Wintersportler stürzt das in einen Winterblues. Ich stapfe auf matschigen Wegen durch den Wald, habe statt Langlaufskiern an den Füßen Nordic-Walking Stöcke in der Hand. Und, völlig ungewöhnlich für mich, ich freue mich schon Ende Januar auf den Sommer, auf das Licht, die Wärme, das T-Shirt Wetter. Was tun gegen den Winterblues? Vor allem jetzt, wo ich mich als Pensionär nicht mehr in die Arbeit stürzen kann und die Tage nicht mehr nahezu ausschließlich vor dem Computerbildschirm verbringe? Ich versuche, mein inneres Gleichgewicht zu finden. Nicht so sehr von Äußerlichkeiten abhängig sein, sondern durch Stille, Meditation, ein gutes Buch mein Gleichgewicht zu finden. Weniger Fernsehen und Internet, weniger Krimi und Bad News und mehr Aufbauendes. Das hilft mir ebenso wie die Zusage der Bibel: „Solange die Erde steht soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ Der Schöpfergott hat uns dies zugesagt. Verhunzen können das Ganze nur wir, die Geschöpfe. Und das wäre doch schade, oder?

Seltsamer Winter.
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