Schluss mit Lustig – Morgen ist Aschermittwoch

Mahler meint am 17.02.2015
 
 
[display_podcast] Die Motivwagen in Düsseldorf, Mainz und Köln waren relativ verhalten, was den Terror und andere politisch brisante Themen betrifft. Ausnahme vielleicht Düsseldorf, die auch zu Charlie Hebdo eindeutige Motive zeigten. Es ist Karneval, auch in der Politik – zumindest heute noch.
In der Ukraine wird die Waffenruhe nicht eingehalten, 112 mal ist sie bereits gebrochen worden seit dem erhofften Ende der Kämpfe von Sonntagnacht.
Die jungen Wilden Tsipras und Varoufakis geben die Halbstarken, das meint auf jeden Fall CSU-Minister Hans-Peter Friedrich. Vorausgegangen war ein filmreifer Auftritt der Griechen in Brüssel, gestern lehnte der griechische Finanzminister ein Einlenken bis zum Ultimatum am Freitag kategorisch ab – er trat im offenen Hemd und mit hochgeschlagenem Sakkokragen auf. Auf Rückfragen der wartenden Journalisten was denn nun werden solle meinte er schnippisch: benutzen sie ihre Phantasie.
Typen sind das, Clowns sind sie jedenfalls nicht, denn die sitzen selten an den Schalthebeln der Macht. Morgen ist Schluss. Politischer Aschermittwoch in Bayern und anderswo. Sicher auch in Hamburg und Berlin, wo sich die CDU die Wunden lecken und mögliche Schuldige für die deftige Wahlniederlage in Hamburg finden will. Hoffen wir mal auf einen Aschermittwoch, der seinen Namen verdient. Mit Buße, Reue und in sich gehen. In Moskau, Kiew, Brüssel, Athen, Berlin und andeswo.
 
 

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