Schatzfund in Brandenburg

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Silberschatz in Lebus entdeckt – mehr als 2100 Münzen

Ein Hobby-Archäologe hat in Lebus nördlich von Frankfurt (Oder) rund 2100 Silbermünzen entdeckt. Sie stammen aus dem 11. bis 12. Jahrhundert, sagte ein Sprecher vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum am Freitag. Es handele sich um sogenannte Hochrandpfennige, die damals auch als Sachsen- oder Wendenpfennige bekannt gewesen seien. Die «Märkische Oderzeitung» hatte darüber berichtet.

Der zwei Kilo schwere Schatz befindet sich derzeit im Landesamt in Wünsdorf (Teltow-Fläming). Der Heimatverein Lebus (Märkisch-Oderland) will den Fund aus dem Herbst am 22. Januar der Öffentlichkeit vorstellen.

Der Sprecher sagte, es seien zwei, drei verschiedene Münzsorten, zumeist aus Silber. «Sie glänzen silbrig, teils aber auch grünlich.» Solche Münzen seien vor allem im westslawischen Raum vorgekommen. Ostbrandenburg sei damals von polnischen Fürsten regiert worden.

Der Fundort liegt in Sichtweite des Lebuser Burgbergs. Dort war 2003 bereits ein 3000 Jahre alter Bronzeschatz gehoben worden. Der sogenannte Bronzehort wird im Pauli-Kloster in Brandenburg/Havel gezeigt. (dpa/bb)

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