Schadstoffe im Tee

So ein schöner Tee am Abend schmeckt doch immer wieder gut. Aber nun warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor Schadstoffen im Tee.

 

Im Rahmen einer Forschungsstudie wurden diverse Teesorten untersucht und die Befunde der Forscher scheinen bedenklich. In mehreren Produkten steckten größere Mengen so genannter Pyrrolizidinalkaloide.

 

Diese Stoffe werden von Pflanzen zum Schutz vor Fraßfeinden gebildet und können beim Menschen zu Leberschädigungen und Krebs führen. Dies ist allerdings erst beim Verzehr von sehr großen Mengen der Fall, also beispielsweise täglich zwei Liter Tee über mehrere Jahre hinweg.

 

Allerdings ist die bisherige Stichprobe eher klein, es wurden etwas mehr als 200 Proben untersucht, die Studie ist also noch nicht repräsentativ.

 

Es traten enorme Schwankungen des Schadstoffgehalts auf, es ist also nicht möglich, bestimmte Teesorte als eher gefährdet einzuschätzen als andere. Zu den untersuchten Sorten gehören unter anderem Fencheltee, Babyfencheltee, Pfefferminztee, Kräutertee oder Kamillentee.

 

Das BfR wollte mit den Ergebnissen schnell an die Öffentlichkeit, damit eine Lösung für das Problem gefunden wird. Die deutsche Teewirtschaft hat bereits angekündigt, schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, um den Gehalt der Pyrrolizidinalkaloide zu reduzieren.

 

Professor Bernd Schäfer vom BfR ist selbst großer Teefan. Er rät Verbrauchern zu einem Abwechslungsreichen Teegenuss. Also regelmäßig neue Sorten und Marken ausprobieren, dann ist die Chance, dass Sie regelmäßig Tee mit hoher Schadstoffbelastung erwischen sehr gering.

 

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