Saure Gurken statt Lebkuchen?

LebkuchenherzEs ist wieder soweit: Vielerorts laden Weihnachtsmärkte zum munteren Schlemmen ein und auch in den heimischen Küchen wird weihnachtlich gekocht und gebacken. Denn es ist die Zeit vieler traditioneller Leckereien und Gewürze.

Doch viele werdende Mütter stellen nun fest, dass sie plötzlich auf Lebensmittel Lust bekommen, die sie früher gar nicht gemocht haben – oder umgekehrt, dass sie bisher bevorzugte Speisen oder Getränke nicht mehr zu sich nehmen können.

Deshalb verraten wir Ihnen jetzt, wie Sie (auch in der Weihnachtszeit) mit den Wandlungen in Sachen Appetit am besten umgehen können.

 

Appetit auf saure Gurken?

Mit einer Schwangerschaft gehen oft auch überraschende neue Essgelüste einher – bekanntestes Beispiel ist dabei der plötzliche Appetit auf saure Gurken. Grund dafür ist, dass sich die Hormonflut zu Beginn einer Schwangerschaft so auf den Geruchs- und Geschmackssinn auswirkt, dass die schwangere Frau bestimmte Lebensmittel gar nicht mehr essen möchte und auf andere hingegen plötzlich ganz viel Appetit hat. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, ist es ratsam, darauf zu achten, dass Sie sich sonst ausgewogen ernähren, um die optimale Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen zu sichern.

 

Hunger – immer und überall?

Während der Schwangerschaft gerät auch der Insulinspiegel etwas aus dem Gleichgewicht, was wiederum zu Blutzuckerschwankungen führen kann. Und rutscht der Insulinspiegel in den Keller, kommt es schließlich zu starken Hungergefühlen. Um dies zu vermeiden und den Schwankungen des Blutzuckerspiegels entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, über den Tag verteilt immer mal wieder kleinere Mengen zu essen.

 

Zimtgebäck – auch während der Schwangerschaft?

In den letzten Jahren wurde immer wieder über cumarinreiches Zimtgebäck berichtet. Der Stoff gilt laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in größeren Mengen als krebserregend und hat somit Spekulatius & Co einen bitteren Beigeschmack beschert.

Als Antwort auf die allarmierenden Befunde wurden deshalb Grenzwerte in der Lebensmittelindustrie definiert (2 mg/kg) und entsprechende Rezepturen verändert, so dass die Gehalte von Cumarin inzwischen deutlich geringer sind als noch vor einigen Jahren. Allerdings gelten diese Höchstwerte nicht für das im Handel separat angebotene Zimt, welches immer noch hohe Mengen an Cumarin aufweisen kann.

Als allgemeine Empfehlung gilt deshalb: weniger ist mehr! Zimt sollte nur in sehr kleinen Maßen genossen werden und stellt dann auch keine Gefahr für die Gesundheit dar.

Saure Gurken statt Lebkuchen?
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