Rettet die Bienen! Mahler meint am 21.5.2019

160203_Mahlermeint_bannerÜber die Hälfte der Wildbienenarten ist vom Aussterben bedroht – darauf hat der Weltbienentag gestern aufmerksam gemacht. Die Biene gilt als eines der wichtigsten Nutztiere, denn auf ihre Bestäubung ist ein Großteil der Pflanzen angewiesen, aus denen Nahrungsmittel hergestellt werden. Ich empfehle sehr das Buch „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde. Dort wird drastisch in Romanform geschildet, was das Bienensterben für Auswirkungen haben könnte. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) führt den Rückgang der Bienen auf die starke Bebauung und den beschleunigten Verkehr zurück. Tatsächlich ist die Zahl der Insekten in den vergangenen Jahrzehnten in Teilen Deutschlands um über 75 Prozent zurückgegangen. Ich bin ja inzwischen begeisterter Hobbygärtner. Und habe seither darauf geachtet, sogenanntes Unkraut zu vernichten und einen englischen Rasen zu züchten. Schluss damit! Der Bund empfiehlt für den eigenen Garten Blühstreifen mit Saatgut aus der Region, Wildblumen und Ackerkräutern zu bepflanzen oder ein Insektenhotel aufzuhängen. Für den Balkon eignen sich Blumenkästen mit regionalen Pflanzen oder Kräutern. Wichtig sei, die Natur an solchen Plätzen gewähren zu lassen. In unserem Garten zwitschern in diesem Frühjahr mehr Vögel, und es summt und brummt kräftiger. Für mich ist es inzwischen Musik in meinen Ohren.

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