Resilienz 4: Hoffnungszeichen.

Schluss mit Trübsal blasen. Bringt uns keinen Meter weiter. Ich will mit ihnen in dieser Woche mal hinschauen, wo es Hoffnung gibt. Denn es gibt genau zwei Möglichkeiten: Hoffnung in-vestieren oder sich hängenlassen. Resilienz ist die Widerstandskraft der Seele. Und die wollen wir stärken. Heute am Donnerstag die vierte Lektion: Die Blickrichtung ändern.

Es gibt keine guten Nachrichten? Weit gefehlt! OK – man muss sie suchen und dafür muss man erst einmal die Brille wechseln. Dann kann man einiges finden. 1. Donald Trump ist nicht mehr Präsident der Vereinigten Staaten. Gestern wurde Joe Biden in sein Amt eingeführt. 2. Der Gründer von Curevac Ingmar Hoerr spricht von einer Revolution durch den von ihm mit ent-wickelten mRNA-Impfstoff. Auf dieser Basis könne man in Zukunft auch andere Krankheiten als Corona erfolgversprechend behandeln. 3. Die Hamburger Virologin Marylyn Addo erwartet in der Corona-Pandemie im Frühjahr und Sommer eine deutliche Entspannung. Wegen des wärmeren Wetters und der höheren Impfquote. Zum Impfstart wünscht sie sich, dass wir das große Bild nicht aus den Augen verlieren. „Wenn mir im vergangenen Februar jemand gesagt hätte, dass wir uns im Dezember darüber streiten, wer die ersten Impfstoffe bekommt, hätte ich das für verrückt gehalten. So schnell würde es doch nie einen Impfstoff geben. Aber es kam anders, und wir sollten auch mal feiern, was erreicht wurde“ sagt Marylyn Addo.

Sag ich doch: Blickwechsel auf die guten Nachrichten. Das gibt Hoffnung.

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