Resilienz 2: Hoffnung durch Zusammenarbeit.

Schluss mit Trübsal blasen. Bringt uns keinen Meter weiter. Ich will mit ihnen in dieser Woche mal hinschauen, wo es Hoffnung gibt. Denn es gibt genau zwei Möglichkeiten: Hoffnung in-vestieren oder sich hängenlassen. Resilienz ist die Widerstandskraft der Seele. Und die wollen wir stärken. Heute am Dienstag die zweite Lektion: Zusammenarbeit stärkt die Hoffnung.

Werner Kübler, der Direktor des Universitätsspitals Basel schreibt:

Starke Stütze für mich und meine eigene Hoffnung sind Menschen. Ich erhalte sehr viel Kraft von meinen Mitarbeitern. Unsere Zusammenarbeit ist durch die Krise hindurch eine riesige Ermutigung, obwohl wir alle gefühlt oft am Anschlag laufen. … Dazu trägt mich meine Familie und einige Freunde unterstützen mich im Gebet ganz entscheidend. Die Gemeinschaft mit diesen Menschen, auch teils in nur kurzen Begegnungen, gibt mir immer neue Kraft und Hoff-nung. Zitat Ende.

Wir haben im Frühjahr sehr viel Solidarität erlebt. Viele Menschen haben sich gegenseitig un-terstützt, Mut gemacht, Hoffnung verbreitet. Tenor: wir können es nur gemeinsam schaffen die Krise zu überwinden.

Ich habe das Gefühl, dass jetzt durch die Länge der Zeit der Egoismus wieder um sich greift. Viele denken nur noch daran, wie sie selbst gut durchkommen. Stichwort: Privilegien für Ge-impfte. Wenn wir die Solidarität aufkündigen, schaden wir uns selbst. Und ziehen uns selbst den Boden unter den Füßen weg. Wir können es nur schaffen, wenn wir Hoffnungsgeber für andere sind und auch von ihnen durch Zusammenarbeit Hoffnung erhalten. Lassen wir uns das nicht kaputtmachen!

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