Resilienz 1: Ohne Sturm kein Wachstum.

Endlich Schluss mit Trübsal blasen. Bringt uns keinen Meter weiter. Ich will mit ihnen in dieser Woche mal hinschauen, wo es Hoffnung gibt. Denn es gibt genau zwei Möglichkeiten: Hoffnung in-vestieren oder sich hängenlassen. Resilienz ist die Widerstandskraft der Seele. Und die wollen wir stärken. Heute am Montag die erste Lektion: Ohne Sturm kein Wachstum.

Es gibt ein Forschungsexperiment, das sich damit beschäftigt, wie ideale Bäume gezüchtet werden. In einem riesigen Gewächshaus wurden die idealen Bedingungen geschaffen: die ide-ale Temperatur, bester Lichteinfall, mit Nährstoffen angereicherte Erde, der reinste, gesün-deste Samen. Die Bäume wuchsen und wuchsen, doch eines Tages hörten sie damit auf. Die Stämme wurden nicht dick und wuchtig, sondern blieben schmal zu zerbrechlich. Die Forscher rätselten, warum. Bis einer drauf kam: Es fehlte der Wind. Es fehlte der Sturm. Der Widerstand, der die Wurzeln tief ins Erdreich wachsen ließ und damit ein breites Fundament für das Wachstum in die Höhe und die Breite lieferte.

Ich fürchte, dass das Leben in der Komfortzone uns zu solchen Idealen Bäumen werden ließ. Schön anzuschauen, aber den Stürmen des Lebens nicht gewachsen. Jetzt kam Korona über uns wie ein Orkan – und wir müssen uns entscheiden. Herausforderung zum Wachstum, zum stark werden oder Sturm, der uns umbläst. Noch ist es nicht zu spät. Ich will die Herausforderung annehmen und am Widerstand wachsen.

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