Resilienz.

Alles gerät aus den Fugen. Ich stecke in einer Krise. Misserfolg, das Scheitern von Beziehungen, der Verlust des Jobs oder eines geliebten Menschen – jede und jeden von uns kann so ein Krisenerlebnis treffen. “Beim Verarbeiten solcher Krisenerlebnisse kann zwar das soziale Umfeld hilfreich sein, wesentlich ist aber die eigene innere Stabilität, die als ‘Resilienz’ bezeichnet wird”, sagt die psychologische Beraterin Anna Katharina Lanz. Resilienz ist, vereinfacht gesagt, die Fähigkeit der psychischen Widerstandskraft. Wenn einem etwas zu Boden wirft, dann schlägt das zwar auf das Gemüt – Frustration, Traurigkeit, Wut oder Niedergeschlagenheit weichen aber beim Erkennen des “Problems” der inneren Kraft. Wir bauen uns also wieder selbst auf. Wir atmen tief durch und holen uns selbst aus den schlechten Gefühlen raus. Diese Fähigkeit kann angeboren sein, kann aber auch erlernt werden. Wenn sie nicht angeboren ist, die Resilienz, ist es unabdingbar, sich Hilfe zu holen. “Mit Hilfe professioneller Betreuung kann man Resilienz erfahren und üben und so auch bei traumatischen Geschehen mit mehr Ruhe den inneren Zugang zum Weitermachen haben und nicht den Drang verspüren, alles hinzuwerfen müssen”, sagt die Anna Katharina Lenz. Wenn sie also im Loch sitzen und nicht mehr herausfinden, sprechen sie unbedingt mit ihrem Arzt. Das ist kein Eingeständnis von Schwäche, sondern ein mutiger Schritt heraus aus der Krise.

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