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Rentengerechtigkeit für Alle! Mahler meint am 5.2.2019

160203_Mahlermeint_bannerSchon lange warten die Rentnerinnen und Rentner darauf, dass endlich der Koalitionsvertrag umgesetzt wird, der den verdienten alten Menschen den Gang zum Sozialamt erspart. Der Vertrag sieht vor, dass die, die 30 Jahre gearbeitet haben, ihre Grundrente von jetzt 517 deutlich erhöht wird. Allerdings nur bei denen, die durch die niedrige Rente in Altersarmut rutschen würden. Die CDU sieht eine Bedürftigkeitsprüfung für diese Fälle vor. Die Rente soll nur bei Bedürftigkeit aufgestockt werden, damit diesem Personenkreis der Gang zum Sozialamt erspart bleibt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, SPD hat jetzt einen Vorschlag auf den Tisch gepackt, der nur auf den ersten Block sozial aussieht. In Wahrheit ist er populistisch. Die Bedürftigkeitsprüfung verstoße gegen die Würde der Betroffenen. Deshalb sollen alle, die mindestens 35 Jahre gearbeitet habe, mindestens 900 Euro Grundrente erhalten, unabhängig davon, ob sie Teilzeit-beschäftigt waren oder Ausfallzeiten durch Kindererziehung und Pflege von Angehörigen im Lebenslauf haben. Schön für die Friseurin und die Servicekraft. Ungerechte Belohnung für die, die ohnehin im Alter durch die Familie oder durch Vermögen super abgesichert sind. Denn das Geld legt ja nicht Herr Heil aus eigenem Portemonnaie auf den Tisch, es ist das Steuergeld aller. Und das soll solidarisch eingesetzt werden, um Ungerechtigkeit und Armut auszugleichen. Die geschiedenen Frauen zu Zeiten der DDR sind in aller Munde. Für die gilt es zum Beispiel Altersarmut abzuwehren. Nicht für die ohnehin schon Reichen. Herr Heil, für das Gießkannenprinzip zahle ich meine Steuern nicht.

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