Radsport bei Herz-Kreislauf-Problemen

Jeder weiß um die positiven Effekte sportlicher Betätigungen auf die phsysische und geistige Gesundheit. Kaum einer ist sich allerdings bewusst, dass Ausdauersportarten wie das Radfahren die wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können. Damit sind der Radsport und jede andere Sportart, bei der die Ausdauer auf die Probe gestellt wird, eine gute Therapie zur Vorbeugung oder Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie etwa Bluthochdruck und deren Ursachen.

 

Für Personen, die bereits an einer diagnostizierten Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, ist beim Radeln Vorsicht geboten. Ausreichend Bewegung tut in jedem Fall gut. Da aber beim Radfahren Blutdruck und Puls hochschnellen, sollte die Belastung stets im Auge behalten werden. Extremsport wie das Mountainbiking und Wettbewerbssport sind aufgrund des Risikos der Überanstrengung weniger geeignet für Personen mit Herzproblemen. Ganz auszuschließen muss man ihn dennoch nicht. Umso mehr nämlich die Leistungsfähigkeit steigt, desto eher sind auch stärker fordernde Radtouren möglich. Entscheidet man sich für den Radsport als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung, ist vorab immer Rücksprache mit dem Arzt zu halten.

 

Mäßigung beim Training schützt vor Schädigungen

 

Um die Belastung und die eigene Fitness während des Trainings zu kontrollieren, lohnt sich die Anschaffung eines Pulsmessgeräts. Die Pulskontrolle ist gut, wenn man sich nicht auf sein Körpergefühl verlassen kann. Auf bruegelmann.de gibt es ein großes Angebot an Pulsmessgeräten für den Leistungs- wie auch Hobbysportler. Ein Training von 20 bis 30 Minuten sollte stets im niedrigen bis mittleren Pulsbereich durchgeführt werden. Ein niedriger Puls ist prinzipiell unproblematisch für Sportler mit Herz-Kreislauf-Erkrankung. Sportliche Aktivitäten, bei denen das Herz immer wieder so gefordert wird, dass es zu einem hohen Puls kommt, provozieren dagegen eine Schädigung des Herz-Kreislauf-Systems. Das ist bereits für gesunde Sportler riskant; für Sportler, die mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu kämpfen haben, kann das sogar lebensgefährlich werden. Der Trainingseffekt ist außerdem höher, wenn man während des Sports innerhalb der persönlich optimalen Pulsgrenze bleibt.

 

Der eigene Maximalpuls ergibt sich aus einer einfachen Formel, die sich am Lebensalter festmacht: Bei Frauen wird von dem Festwert 226 bei Männern wird von dem Festwert 220 jeweils das Lebensalter abgezogen. Dient ein Training lediglich der Gesunderhaltung, sollte bei 60 Prozent von der maximalen Pulsfrequenz trainiert werden. Bei einem Training, das die Fettverbrennung ankurbeln soll, darf der Puls dagegen etwas höher liegen. Anders als bei herzkranken Sportlern ist eine leichte Überlastung bei Leistungssportlern sogar erwünscht. Ohne eine sportmedizinische Untersuchung sollte jedoch niemand an seine Leistungsgrenze gehen.

 

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