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Pragmatischer Umgang mit Halloween. Mahler meint am 31.10.2018

160203_Mahlermeint_bannerDie Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM)empfiehlt einen pragmatischen Umgang mit dem Gruselfest Halloween am heutigen Reformationstag. Landesjugendpfarrer Peter Herrfurth rät der Kirche, sich nicht «in eine Konkurrenz zwischen dem Gruselfest und den Reformationstag hineinziehen» zu lassen. Es bringe nichts, das eine zu loben und das andere zu verteufeln, erklärte Herrfurth am Montag in Erfurt. Wenn es an der Tür klingele und Kinder «Süßes oder Saures»einforderten, empfehle er, sie lieber mit Lutherbonbon und Lutherkeksen zu empfangen als ihnen mit dem Zeigefinger zu drohen:«Wir feiern aber Reformation!». Es gehe darum, die Freude der Kinder am Grusel zu akzeptieren und zugleich das Reformationsfest ins Spielbringen, sagte Herrfurth. Der Jugendpfarrer verwies auf die vielfältigen Angebote der Kirche zu Halloween. So würden viele Junge Gemeinden zur «ChurchNight»einladen. Mit Gottesdiensten, Workshops, Filmen, Aktionen, Gebeten und Musik werde dabei der Reformationstag als Geburtstag der evangelischen Kirche gefeiert. Jugendliche sollten so den Raum der Kirche bewusst ganz anders als sonst erleben, manche Kirchen würden dafür komplett umgestaltet. Am 31. Oktober 1517 hat Martin Luther (1483-1546) laut Überlieferung 95 Thesen zur Kirchenerneuerung an die Tür der Wittenberger Schlosskirche angeschlagen. Dieses Ereignis gilt als der Beginn der Reformation. Der Reformationstag, den die evangelische Kirche jährlich am 31. Oktober mit Gottesdiensten, Konzerten,Vorträgen und Aktionen feiert, erinnert daran.

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