Partnerschaft – Wer passt zu wem und warum ist das so?

16032-1675115508Der Valentinstag ist gerade vorbei und manche Menschen kümmern sich nur einmal im Jahr um ihre Beziehung. Was ist, wenn es in der Beziehung knallt, weil man diesen einen Tag vergessen hat? Passen solche Partner wirklich zueinander und was ist entscheidend dafür, dass es zwischenmenschlich funkt? Reicht dieser eine Tag im Jahr wirklich, um eine Beziehung zu halten

 

Den Alltag versüßen

 

Die Antwort lautet ganz klar: Nein! Am Anfang der Beziehung war es ganz normal, dass man ständig an den anderen dachte und mit kleinen Mitbringseln und Geschenken dies dem Partner bewies. Doch nach ein paar Jahren mit gemeinsamem Hausstand kommen diese kleine Aufmerksamkeiten in der Regel zum Erliegen. Und dabei geht es keinesfalls um teure Geschenke, sondern vielmehr um das Signal, dass man auch im stressigen Alltag an den Geliebten denkt.

 

Deshalb sollte man sich ständig ein bisschen vom Valentinstag in das ganze Jahr retten und folgende Tipps beachten:

  • Mit kleinen Mitbringseln den Alltag auch ohne speziellen Anlass versüßen
  • Ab und zu ein romantisches Date einplanen
  • Bei kleinen Streitereien auch einmal vergeben

 

Doch nicht immer passen Menschen auch wirklich zueinander. Warum das so ist und wer zu wem passt, diese Frage ist bis heute nicht ausreichend geklärt. Doch es gibt verschiedene Theorien. Eine davon geht davon aus, dass der Hormonhaushalt unseres Körpers dafür verantwortlich ist und darüber entscheidet, in wen wir uns verlieben.

 

Die vier Liebestypen

 

Manchmal trifft es uns wie der sprichwörtliche Blitz von Himmel: Ein flüchtiger Blick und ein Lächeln reichen, um die Schmetterlinge im Bauch fliegen zu lassen. Der andere Mensch übt eine magische Anziehungskraft auf uns aus.

 

Warum verlieben wir uns nun ineinander? Eine neue wissenschaftliche Erkenntnis gibt uns jetzt die Antwort auf diese Frage: Unser individueller Hormon-Mix und die Gene entscheiden, auf wen wir fliegen. Dies hat die amerikanische Anthropologin Dr. Helen Fisher in einer 30-jährigen Forschungsarbeit herausgefunden.

 

Sie hat in ihrer Studie vier verschiedene Liebestypen entdeckt:

  • den ruhigen Architekten
  • den neugierigen Abenteurer
  • den feinfühligen Diplomaten
  • den bestimmenden Regisseur

 

Je nachdem, in welcher Kombination nun diese verschiedenen Charaktertypen aufeinandertreffen, funkt es sofort, nach einer gewissen Anlaufzeit oder auch überhaupt nicht!

 

Nicht nur Charakter entscheidet über Wahl des Partners

 

Gemäß Fishers Erkenntnissen ist nicht ausschließlich der Charakter des Menschen entscheidend, der sich durch Erfahrungen und Prägungen entwickelt. Vielmehr wird die Persönlichkeit auch noch von einigen Dingen mitbestimmt, die uns angeboren sind. Beispielsweise dem Temperament, das von unseren Sexualhormonen und Neurotransmittern stark beeinflusst wird.

 

Diese Botenstoffe, die jeder Mensch in unterschiedlich stark ausgeprägter Form mit sich trägt, haben bei der Wahl des Partners ein entscheidendes Mitspracherecht. Dazu sagt die Liebesforscherin Fisher: „Je nachdem, welche vom Gehirn produzierte Substanz im Körper dominierend ist, sind wir Abenteurer, Architekt, Regisseur oder Diplomat“. So ist der Abenteurer vom Dopamin geprägt, das ihn ständig auf die Suche nach Neuem schickt.

 

Der Architekt ist durch das vorherrschende Serotonin sehr sozial und ausgeglichen. Regisseure, die vom Testosteron gesteuert sind, sind keineswegs ausschließlich Männer, sondern auch Frauen und möchten gerne bestimmen, wo es lang geht. Ein vom Östrogen beeinflusster Mensch, wie der Diplomat, kann sich gut mitteilen und ist fantasievoll.

 

„Je nach Typ variiert unser romantisches Empfinden für andere Menschen. Unsere Natur flüstert uns ständig zu, wen wir attraktiv finden und wen nicht“, so die Forscherin, die ihre Thesen nicht nur mit fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen untermauert. Sie hat mit ihrer Umfrage mit rund 70.000 Teilnehmern auch eine umfassende Statistik zur Verfügung.

 

Astrologie – Wer passt zu wem?

 

Auch ein Partnerhoroskop kann feststellen, welche Sternzeichen gut zueinanderpassen und miteinander harmonieren. Denn bestimmte Kombinationen passen besonders gut zusammen, andere harmonieren nicht ganz so optimal miteinander.

 

Wie ein Ratgeber zum Thema Astrologie und Partnerschaft schreibt, basieren Horoskope auf Deutungen von Stern- und Planetenkonstellationen. Diese geben unter anderem Auskunft über bestimmte Charaktereigenschaften, wodurch auch der zwischenmenschliche Bereich und die Persönlichkeit des Menschen durchleuchtet werden können.

 

Zum Zeitpunkt der Geburt wird mit dem Stand der Gestirne der weitere Entwicklungsprozess maßgeblich beeinflusst. Und mit Blick auf eine zukünftige Beziehung kann ein erfahrener Astrologe deuten, inwiefern zwei Personen zusammenpassen.

 

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