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Wüst sieht geplante Migrations-Maßnahmen als unzureichend an

07.11.2023

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat die Bund-Länder-Beschlüsse zur Zuwanderungspolitik als ungenügend bewertet. Es handele sich um einen ersten Schritt, «aber kein ausreichendes Ergebnis schon gar nicht für einen Deutschlandpakt für Migration», sagte der CDU-Politiker heute in Berlin. Bei der Finanzierung der Flüchtlingsversorgung sei es nun endlich möglich, ein «atmendes System» anzugehen, aber auf zu niedriger Basis. Die vorgesehene Pro-Kopf-Pauschale von 7500 Euro decke die Kosten von Ländern und Kommunen nicht annähernd ab. Wüst bemängelte auch fehlende Vereinbarungen zur Missbrauchsbekämpfung bei Asylanträgen. Zugleich sei es gelungen, einige Punkte zu machen. So habe sich die Bundesregierung dafür geöffnet, Asylverfahren außerhalb Europas zu prüfen, machte der Ministerpräsident deutlich.