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Trocknet die Spree aus?

13.10.2026

Der Bund will künftig eine wichtige Rolle beim Umgang mit dem Wasserhaushalt der Spree übernehmen. Das wurde mit Vertretern der Lausitzrunde und dem Bundes-Umweltministerium vereinbart. Noch sorgten die Lausitzer Tagebaue Jänschwalde und Welzow dafür, dass jährlich Millionen Kubikmeter Wasser in die Spree fließen. Dies ist Grundwasser, das aus den Tagebauen abgepumpt wird. Das wird durch den Ausstieg aus der Kohle ein Ende und somit Auswirkungen bis hoch nach Berlin haben. Experten meinen, dass in trockenen Sommermonaten die Spree örtlich bis zu 75 Prozent weniger Wasser führen werde. Dies würde vor allem die Trinkwasser-versorgung gefährden. Im Gespräch ist schon seit längeren, bspw Wasser aus der Elbe in die Spree als Ausgleich zu leiten.