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Prozess um Schutzgelderpressung und Schüsse in Neukölln

02.06.2026

Vor dem Berliner Landgericht hat der Prozess gegen vier junge Männer wegen schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung begonnen. Die Angeklagten, die Verbindungen zur organisierten Kriminalität in der Türkei haben sollen, haben laut Anklage einen Restaurantbesitzer in Neukölln bedroht und bis zu 50.000 Euro Schutzgeld gefordert. Um dem Druck Nachdruck zu verleihen, schoss einer der Angeklagten mitten in der Nacht durch das Fenster des gut besuchten Lokals. Einem anderen Opfer wurde zuvor in die Beine geschossen. Für den Mammutprozess sind 16 Verhandlungstage angesetzt.