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Nähe zu den «Graue Wölfen»?

29.08.2023

Der Oberbürgermeister von Hamm, Marc Herter (SPD), hat erneut eine angebliche Nähe zu einem mutmaßlichen türkischen Rechtsextremisten zurückgewiesen. «Herr Herter steht in seinem gesamten politischen Leben für eine klare Abgrenzung zu jeder Art von rassistischen und rechtsradikalen Tendenzen in unserer Gesellschaft.» Das sei «unabhängig von der Nationalität der Rechtsradikalen», sagte ein Sprecher des OB auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund des aktuellen Vorwurfs ist die Bewerbung eines Mannes bei der Stadt, der Kontakte zu den türkischen Rechtsextremisten der «Ülkücü»-Bewegung haben soll. Schon vor einigen Wochen war Kritik an dem OB geäußert worden, weil er die Feier eines Anhängers der «Grauen Wölfe» – Aslan A. in Hamm – im Juni besucht hatte. Als «Graue Wölfe» werden Anhänger der rechtsextremistischen «Ülkücü-Bewegung» bezeichnet, die der Verfassungsschutz beobachtet. Herter hatte es als absurd zurückgewiesen, wenn man ihm eine Nähe zum türkischen Rechtsextremismus unterstellen wolle.