Luckenwalde erinnert an Bücherverbrennung
07.04.2026
Luckenwalde erinnert künftig an die Bücherverbrennung 1933. Dazu wurde eine im Boden eingelassene 1,5 Meter große Gedenkplatte eingeweiht. Man wolle so ein Zeichen für Toleranz und Meinungsfreiheit setzen, sagte Bm Jochen Neumann. Auch Mp DW war gekommen. Er dankte den Bürgern Luckenwaldes, die sich für das Erinnern engagieren. Am 7. April 1933 hatte ein Trupp der Hitlerjugend Bücher jüdischer und sozialistischer Autorinnen und Autoren aus der Arbeiterbücherei des Jugendheims in Luckenwalde verbrannt. Die 15.000 Euro für den Erinnerungsort wurden Lottomitteln und Geldern des Kultur- und Bildungsministeriums finanziert.