Ford-Mitarbeiter entscheiden über freiwilligen Ausstieg
28.11.2025
Beim Autobauer Ford in Köln beginnt heute Mittag eine entscheidende Phase für die Belegschaft: Dann läuft eine dreimonatige Frist an, in der sich Beschäftigte für Abfindungen und einen freiwilligen Ausstieg entscheiden können. Laut Medienberichten sollen zwischen 3500 und 4500 Stellen wegfallen – Ford hat die Zahlen bislang nicht bestätigt. Die Abfindungspakete richten sich nach der Betriebszugehörigkeit und umfassen eine gestaffelte Grundsumme, zusätzliche Monatsgehälter sowie Zuschläge etwa für Kinder, Behinderungen oder eine IG-Metall-Mitgliedschaft. Für Beschäftigte über 55 gelten Sonderregelungen. Hintergrund ist der verschärfte Sparkurs wegen schwacher Elektroauto-Nachfrage: Ab Januar fährt der Standort auf Einschichtbetrieb herunter. Sollte der Abbau wie geplant umgesetzt werden, würde die Belegschaft binnen zwei Jahren auf rund 7600 Mitarbeitende schrumpfen.