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Experten sehen „Systemversagen“ der Berliner Behörden

29.10.2026

Eine Studie der US-Militärakademie West Point erhebt schwere Vorwürfe gegen deutsche Sicherheitsbehörden und die Justiz im Zusammenhang mit dem Attentat auf den Berliner Christopher Street Day. Den Autoren zufolge handelte es sich um ein Systemversagen, da der einschlägig vorbestrafte und als Höchstgefährder eingestufte Dschihadist trotz konkreter Warnungen, abgebrochener Observation und bürokratischer Verzögerungen auf freiem Fuß war und den Anschlag ungehindert begehen konnte. Die Experten fordern vor diesem Hintergrund schärfere Konsequenzen bei Bewährungsentscheidungen sowie Debatten über Präventivhaft und elektronische Fußfesseln für islamistische Gefährder.