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Berliner Polizei durch Krieg in Nahost am Limit

09.03.2026

Die Berliner Polizei sichert nach der Eskalation im Nahost-Konflikt deutlich mehr Gebäude in der Hauptstadt. Aktuell werden 1.132 gefährdete Objekte bewacht – darunter 174 jüdische und israelische Einrichtungen. Das sind fast 50 mehr als noch Ende 2024. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) bezeichnete die Lage im Objektschutz als „absolute Katastrophe“. Täglich müssen bis zu 400 Beamte aus anderen Bereichen aushelfen, was laut GdP gravierende Lücken in den Revieren reißt. Die Gewerkschaft fordert nun Unterstützung vom Bund, da der Schutz von Botschaften eine Aufgabe von internationaler Bedeutung sei. Berlins Polizeipräsidentin Slowik räumte bereits ein, dass die personelle Belastung derzeit oft an die Grenzen gehe.